Talking about anxiety

En

There’s this one topic that I’ve been starting to write a blog post on for countless times – always thinking back and force whether this is something I REALLY want to speak about publicly. It’s this certain feeling that somehow managed to pull through my whole year so far: anxiety. And while on some days I’m in my best condition and being anxious feels miles away, on other days anxiety captures me and leaves me paralyzed. Yesterday was that kind of day and I could no longer stay away from finally publishing this post.

I didn’t really plan for it to be this way but 2018 has been my most beautiful and most challenging year so far. I committed to projects and had zero idea how to even begin tackling them, I had to figure it out in the process, being confronted with pressure, sweat and tears. I filled up my schedule until my brain felt like bursting – but that didn’t make me stop. I fell for the idea of a picture perfect wedding – and am just watching my To-Do list extending by the day. I know that I’m tough, I love to discover my own limits over and over again but then sometimes, the feeling of anxiety and being worried overwhelms me like a wave. In those moments I feel like all I can do is watch myself being carried along with that wave of doubts, concerns and loads of ‘I can’t do this shit’.

Oh I can tell you, in 2018, I was feeling anxious about so much pointless crap. I was worried about parcels not arriving in time. About not nailing a photo pose I had in mind. About not sending in projects til the deadline. About making even the smallest changes in my life happen. I was even worried about not being able to make myself stop worrying.  

Feeling uncomfortable with a challenge in your life is really the first signal that you are on the path to something new. You don’t know whether it will work out or not but you definitely HAVE to take action. With time I learned that there are certain things I can do to BEAT anxiety. Things that make you calm down and make you realize that the problem is not the problem but the way you think about it is: It is your own choice!

Breathe

Inhale, exhale – sometimes it’s that easy. As long as you focus on solely this and nothing else, breathing can be a great technique to calm down. Simply taking some minutes to breathe consciously in pure tranquility helps stopping that crazy emotional roller coaster.

The worst case scenario

Analyzing what might REALLY be the worst outcome of this worrisome situation you’re in is something that works great for me, too. Eventually, in most cases you will notice that what you’re anxious about isn’t all that gloomy. It’s that good old virtue of not taking yourself too seriously.

Focus on something that absorbs you

‘Easy to tackle’ tasks that give you the feeling of flow, working out or even watching an episode of your favorite series: whatever gets your mind off things is good for you.

Make THEM reset your focus

Anxiety made me realize that it’s actually not weak to ask people for help. In those situations, I know I can count on Elisa and my fiancé. They know my deepest core and understand 100 % what they have to say to calm me down and get me back to reality.

So why am I publishing this post? Well, writing this is some sort of therapy in itself for me, that’s certain. But then again, I want YOU to realize that you are not alone with your fears and worries. It’s absolutely normal to feel overwhelmed and insecure from time to time. But escaping from this dark stage of anxiety is 100 % up to you. Stick to living in the moment and doing your very best NOW instead of worrying and thinking through all 28685 possible bad scenarios. Oh, and in case no one told you today:

Good Morning.

You are a warrior, not a worrier.

I believe in YOU.

XX, Jecky

De

Es gibt da dieses eine Thema, über das ich schon so oft einen Post schreiben wollte und mir dann aber doch nie sicher war, ob ich das Thema wirklich öffentlich ansprechen möchte: Angst und Angstzustände. Irgendwie hat sich dieses beklemmende Gefühl bisher durch mein ganzes Jahr gezogen. Es gibt Tage, an den ich in meiner besten Verfassung bin, mich energiegeladen und unbeschwert fühle. Doch an anderen Tagen überrollen mich Ängste manchmal wie eine Welle, die mich einnimmt und lähmt. Gestern war so ein Tag und ich konnte mich absolut nicht mehr davor zurückhalten, diesen Post zu veröffentlichen

Ohne dass ich es wirklich geplant hätte wurde 2018 zu meinem bisher schönsten, aber auch herausforderndsten Jahr. Ich bin Verpflichtungen eingegangen, ohne im Entferntesten eine Ahnung zu haben. Ich konnte erst im Prozess, unter viel Druck und oft auch Tränen herausfinden, wie ich ans Ziel komme. Ich habe meinen Terminkalender vollgestopft bis ich das Gefühl hatte, mein Kopf explodiert – ich machte immer weiter. Ich habe mich in die Idee einer perfekten Hochzeit verliebt und schaue seither meiner To-Do Liste täglich beim Wachsen zu. Ich weiß, dass ich ganz schön was ab kann, ich finde gerne immer wieder aufs Neue heraus, wo meine Grenzen sind, doch manchmal ergreift mich dieses Gefühl von Sorgen und Angst und ich kann mir selbst nur dabei zusehen, wie ich mich davon mitreißen lasse. Mitreißen von einer Welle aus Zweifeln, Bedenken und einer Menge von ‘Ich schaff das einfach nicht‘.

Ich kann euch gar nicht sagen, wieviel unbedeutender Mist mir dieses Jahr schon Sorgen bereitet hat. Ich hatte Angst, dass Pakete nicht rechtzeitig ankommen. Dass ich diese bestimmte Foto Pose nicht hinbekomme. Dass ich Projekte nicht bis zur Deadline abschließen kann. Ich habe mir selbst darüber Sorgen gemacht, dass ich nicht aufhören kann mir Sorgen zu machen.  

Wenn man vor einer Herausforderung steht und sich unwohl fühlt, ist das die beste Anzeige dafür, dass man sich auf dem Pfad zu etwas Neuem befindet. Man weiß nicht, ob es funktionieren wird, aber man MUSS selbst handeln. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es einige Mittel gibt, um aus diesen Angstzuständen rauszukommen. Dinge, die einen wieder runterbringen und realisieren lassen, dass nicht das eigentliche Problem das Problem ist, sondern wie man darauf reagiert: und das entscheiden wir ganz alleine!

Durchatmen

Wenn man sich auf nichts anderes konzentriert kann es so einfach sein: Einatmen, Ausatmen. Bewusst zu atmen hat einen so beruhigenden Effekt (vor allem wenn ihr es in absoluter Stille macht) und hilft die emotionale Achterbahn anzuhalten.

Das Worst Case Szenario

Sich den schlimmstmöglichen Ausgang einer Situation bewusst zu machen bewirkt Wunder! Vor allem realisiert man so, dass diese so besorgniserregend anmutende Lage gar nicht mal so düster ist. Ihr kennt es bereits: sich selbst einfach mal nicht so ernst nehmen!

Konzentriert euch auf etwas, was euch völlig absorbiert

‘Routinierte’ Aufgaben, die euch in das Gefühl eines Flows versetzen, Sport oder auch einfach eine Folge eurer Lieblingsserie: was auch immer euch ablenkt, ist gut für euch.

Menschen, die euch zum Umdenken animieren

In diesem Jahr habe ich mehr denn je verstanden, dass es nicht von Schwäche zeugt, um Hilfe zu fragen. In diesen Situationen weiß ich inzwischen einfach, dass ein Gespräch mit Elisa oder meinem Verlobten mich beruhigt und meinen Fokus neu setzt. Diese Menschen kennen mein tiefstes Ich und wissen, was sie sagen müssen, um mich wieder in die Realität zu holen.

Warum veröffentliche ich also diesen Post? Zunächst einmal ist ihn zu schreiben bereits eine Art Therapie für mich, ganz klar. Doch darüber hinaus möchte ich EUCH zeigen, dass ihr mit euren Sorgen und Ängsten nicht alleine seid. Es ist völlig menschlich, sich von Zeit zu Zeit überfordert und selbstunsicher zu fühlen. Doch es liegt zu 100 % an euch, euch auch wieder aus diesem Loch zu befreien. Lebt für den Moment und gebt JETZT euer Bestes, anstatt 28685 mögliche schlimme Szenarien durchzuspielen. Oh, und falls euch das heute noch niemand gesagt hat:

Good Morning.

You are a warrior, not a worrier.

I believe in YOU.

XX, Jecky

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7 Comments

  1. June 14, 2018 / 6:33 am

    Ein super Post meine Liebe! Ich kann so viele Gedanken von dir nachempfinden und für mich war auch besonders das letzte Jahr gefüllt mit Ängsten und zweifeln! Besonders was meine berufliche Zukunft angeht und bis jetzt habe ich irgendwie noch keine richtige Lösung gefunden. Dein Beitrag tut wirklich gut, denn oft fühlt man sich unverstanden und alleine mit seinen Ängsten, weil viele vielleicht gar nicht so die Kopfmenschen sind und einfach alles auf sich zukommen lassen.

  2. June 14, 2018 / 2:22 pm

    Hallo Liebes,

    toller Beitrag!
    Und obwohl er von Ängsten handelt, ist er doch voller positiver Energie!!! Eine klasse Inspiration für alle Kämpferinnen – mich eingeschlossen – da draußen <3

    Herzallerliebst,
    Anette à la Heppiness

    http://www.heppiness.de

  3. June 14, 2018 / 10:53 pm

    Ich finde es toll dass du so offen darüber schreibst. Ich glaube dieses Gefühl etwas nicht zu schaffen ist auch so eine kleine Blogger-Krankheit. Da man immer alles perfekt machen will aber manchmal einfach von externen Umständen abhängt (zB einem Paket das nicht ankommt). Ich arbeite da auch gerade viel dran das alles gelassener zu sehen. Mir hilft es immer zu wissen, dass es anderen ganz genauso geht. xxx

  4. June 19, 2018 / 1:31 pm

    Wow. So brave of you to talk and share something like this dear. You have nailed all your photo pose, and I’m sure you’ll have countless of amazing photos in the future dear! Anyway, I absolutely love your top, so sexy, and your hair is just so gorgeous. Such a fab and chic street look!

    Jessica | notjessfashion.com

  5. June 21, 2018 / 9:30 am

    Ein sehr interessanter Post. Ich habe zwar keine Angstzustände, was das Bloggen betrifft, aber kenne sie aus anderen Bereichen nur zu gut. Gerade als Teenager macht man sich um Dinge Sorgen, die am Ende einfach zu regeln sind. Zum Glück habe ich Eltern, die mich immer unterstützen und mir die Versagensängste nehmen. Es ist wichtig, sich immer wieder selbst zu finden (gerade als Teenie) und den Druck zu nehmen. Aber dies sagt sich natürlich auch leichter, als es dann ist.

    Schön, dass du auch Menschen um dich hast, die dir dabei helfen. Das ist überhaupt das Wichtigste. 🙂
    Und auch wenn es gar nicht zum Thema passt, dein Outfit gefällt mir sehr gut, so schön sommerlich und fröhlich.

  6. June 25, 2018 / 6:22 pm

    Meine Liebe,

    mit Angst hat jede(r) zu kämpfen. Oft wird Angst als eine Schwäche angesehen – leider. Aber eigentlich ist es doch etwas völlig natürliches. Bedeutet Angst denn gleich Last? Ich finde nein – Angst kann auch so nützlich sein. Was wäre ein Leben ohne Angst? Todlangweilig, oder? Wir würden nie den Versuch starten, etwas zu wagen. Wir würden nie Aufregung und Adrenalin verspüren. Danke für diesen schönen und ehrlichen Beitrag. Und wie du schon gesagt hast: Let’s be warrior, not worrier 🙂

    Fühl dich gedrückt, Franzi

    https://franziskanazarenus.com/2018/06/24/beginn-einer-wunderschoenen-reise/

  7. June 28, 2018 / 9:21 am

    Sometimes we get a worse mood or anxiety. If we care about something, then we are stressed and nothing can be done about it. It’s nice to have support in the end, it helps a lot that we’re not alone.
    You look beautiful in today’s stylization.
    Have a nice day
    Ela
    http://www.themomentsbyela.pl

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