2018 Instagram Algorithm crisis? Here’s how to make the app fun again!

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The new year has only begun and I already can’t count the blogposts that revolved around the new Instagram Algorithm 2018 as well as the number of bloggers I discussed it with. Clearly, Instagram became the TOP platform for us and therefore we all want to understand it, we want to beat that algorithm and be on top of everyone’s feeds. But instead of sharing another post on all those Instagram algorithm changes (rumors btw!) I decided to tackle a whole other topic: How to make Instagram fun again!

Believe me, I’m the last person to be a role model when it comes to not letting Instagram drive you mad. Around last summer I actually had one of the worst episodes of my Insta-life. I was constantly losing followers, (I had the feeling that) nobody liked my photos and that I basically just suck. For weeks I spent my time logging into the app 30 times a day just to check how (bad!!) my photos performed or how many followers I’ve lost. I questioned everything about myself. I’ve even lost some tears. It’s scary how an app can give you such a hard time, right? However, I’d be surprised if I was the only one having ever felt that way about Instagram.

It’s probably a natural human behaviour: you care a lot about something, you invest your time and soul, you are maybe even financially dependent on it but the results are just not to your liking. Back in those days I read everything I could get my hands on about the Instagram algorithm. I wanted to know every bit of it and finally get my Insta back on track. I was willing to play along with everything the app wanted me to do so I could just finally increase my reach (such an annoying word these days, I knooow).

But then a thought crossed my mind. What if instead of…

  • Trying by all means to write the most engaging captions
  • Posting more hashtags, less hashtags, specific hashtags, popular hashtags (I mean who really understands the hashtag game these days anyways, right?)
  • Desperately trying to always be the first to download the app’s updates and use all the new features
  • Oh, and posting stories AS MUCH AS I CAN (I MEAN IT!!)

…I would just stop being so SELF-CENTERED? What if instead of becoming an Instagram algorithm satisfying robot I would just use Instagram for fun again? There, I said it. This app does not have to be a burden, a collection of staged moments, a source of self-doubt. I hear so many people complaining about how the app turned out these days while it’s 100 % in our hands to change it!

When is the last time you logged on to Instagram not to check your analytics and notifications but the content of others? When is the last time you left likes and comments without hoping it will bring engagement back to you? When is the last time you got inspired by and excited about someone else’s content?

I want to stop the egomaniac Insta life and use this app from a consumer point of view again

I remember my first days on Instagram around 2013. I was constantly seeking for inspiration: what could I wear? What new food could I try? Where could I travel to? I was getting so excited about finding new beautiful accounts and feeling so thankful about living in a time where connecting with people who like the same things is just so fricking easy. And that is just what the magic of Instagram was all about in the first place, right? Let’s incorporate more of these magical moments into our lives in 2018 again. And I bet (and hope) no algorithm in the world will penalise that behavior. XX, Jecky

De

Das Jahr hat gerade erst angefangen und schon gibt es unzählige Blogposts, die sich mit dem Instagram Algorithmus im Jahr 2018 beschäftigen. Und auch ich selbst habe bereits mit einigen Kolleginnen Gespräche über genau dieses Thema geführt. Kein Wunder, denn Instagram ist für uns alle inzwischen zur wichtigsten Plattform geworden und wir alle wollen wissen, wie sie genau funktioniert, wie man den Algorithmus bezwingt und wie die eigenen Bilder wieder auf jedermanns Startseite angezeigt werden. Aber anstatt jetzt hier einen Post über die Algorithmus-Anpassungen (die übrigens nichts als Gerüchte sind!!) zu schreiben, entschied ich mich für ein anderes Thema: Wie wir endlich wieder Spaß an der App haben können!

Glaubt mir, ich bin die letzte, die als gutes Vorbild taugen würde, wenn es darum geht, sich von Instagram nicht verrückt machen zu lassen. Im vergangenen Sommer hatte ich eine der schlimmsten Phasen meines Instagram-Daseins. Ständig habe ich Follower verloren, ich hatte das Gefühl, dass keiner meine Bilder mochte und dass ich im Grunde genommen einfach schlecht darin bin. Wochenlang habe ich mich etwa 30 Mal pro Tag eingeloggt, um zu sehen, wie (schlecht) meine Fotos performten und wie viele Follower ich nun wieder weniger hatte. Ich habe alles an mir in Frage gestellt. Sogar einige Tränen sollen geflossen sein 😉 Es ist schon beängstigend, wie sehr eine App den eigenen Gemütszustand beeinflussen kann, findet ihr nicht? Jedenfalls würde es mich nicht überraschen, wenn es auch euch schon mal so gegangen ist.

Es ist ja total menschlich: Man investiert seine Zeit und sein Herzblut in etwas, vielleicht ist man sogar finanziell von dem Erfolg abhängig aber es will einfach nicht gelingen. Damals habe ich mir alles, was ich zum Algorithmus finden konnte, durchgelesen. Ich wollte jedes kleinste Detail kennen und meinen Account wieder erfolgreicher machen. Ich erklärte mich bereit, alles nötige zu tun, was die App von mir verlangte, um endlich wieder mehr Reichweite (so ein nerviges Wort mittlerweile, ich weiß) zu erreichen.

Aber dann kam mir ein Gedanke. Was wäre, wenn ich anstatt…

  • Um jeden Preis zu versuchen eine aufregende Caption zu schreiben 
  • Mehr Hashtags zu posten, weniger Hashtags zu posten, spezifische Hashtags zu posten oder populäre Hashtags zu posten  (Mal ehrlich, wer durchschaut dieses Hashtag Spiel noch?)
  • Krampfhaft zu versuchen, unter den ersten zu sein, die sich das neue Instagram Update holen und die neuen Features anwenden 
  • Oh, und SO VIEL ES GEHT Stories zu posten 

…einfach aufhören würde so verdammt ichbezogen zu sein? Was wäre, wenn ich statt zu einem Instagram Algorithmus Roboter zu mutieren, die App wieder aus Spaß benutzen würde? Ja, ich habe gerade wirklich das Wort ‘Spaß’ mit Instagram in Verbindung gebracht. Diese App muss keine Belastung sein. Und auch keine Ansammlung von Inszenierungen, keine Quelle von Selbstzweifeln. Ich kenne so viele, die sich über die Instagram Entwicklung beschweren, dabei haben wir es zu 100 % selbst in der Hand, diese umzukehren!

Wann habt ihr euch zum letzten Mal in die App geloggt, nicht um eure Analytics oder Benachrichtigungen zu checken, sondern die Fotos von anderen? Wann habt ihr zum letzten Mal Likes und Kommentare hinterlassen ohne darauf zu hoffen, dass diese erwidert werden? Wann habt ihr euch das letzte Mal so richtig über den Content von anderen gefreut und euch davon inspirieren lassen?

Ich möchte mit diesem selbstsüchtigen Instagram Leben Schluss machen und die App endlich wieder auch als Konsument nutzen

Ich kann mich noch sehr genau an meine ersten Tage auf Instagram erinnern, irgendwann in 2013. Ich war ständig auf der Suche nach Inspiration: Was könnte ich anziehen? Welches neue Essen könnte ich ausprobieren? Welches Reiseziel steuern wir als nächstes an? Ich war so begeistert, wenn ich tolle neue Accounts fand uns so dankbar in einer Zeit zu leben, in der es so verdammt einfach ist, sich mit Menschen (aus aller Welt!), die die gleichen Interessen haben, zu vernetzen. Und ist das nicht genau die Magie, die Instagram von Anfang an ausgemacht hat? Der Grund, warum wir alle eines Tages diese App in unser Herz geschlossen haben? Lasst uns in 2018 wieder mehr dieser magischen Momente in die Nutzung der App integrieren. Ich glaube kein Algorithmus dieser Welt würde solch ein Nutzerverhalten abstrafen. XX, Jecky

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19 Comments

  1. February 12, 2018 / 7:54 am

    Ein super schöner Beitrag liebe Jecky, da muss ich mich wohl auch an die eigene Nase fassen und das Thema Instagram einfach mal wieder etwas entspannter angehen. Hab einen tollen Montag!
    Liebe Grüße ♡Kristina
    TheKontemporary

  2. February 12, 2018 / 12:31 pm

    Liebe Jecky,

    mal ein Instagram-Blogpost der ganz anderen Art. Aber eigentlich hast Du total Recht!
    Ich ärgere mich täglich darüber, dass laufend Follower wieder weg sind (bei einem Mini-Account wie meinem fällt das sehr auf). Dabei verliert man wirklich das, was Instagram ausmacht, aus den Augen.
    Eine gute Idee, mal seine eigenen Account etwas aus den Augen zu lassen und sich einfach mal an den Bildern zu erfreuen 🙂

    Viele liebe Grüße,

    Tabea
    http://tabsstyle.com

  3. February 12, 2018 / 8:14 pm

    Du weisst gar nicht wie sehr du bei mir damit gerade ins Schwarze triffst! In den letzten Tagen hat mir Instagram immer weniger Spaß gemacht. Ich war mit allem unzufrieden und hatte das Gefühl ein MUSS würde mich dazu antreiben die APP zu öffnen. Eine Zwangspause durch ein berufliches Projekt haben es mir dann einige Tage unmöglich gemacht etwas zu posten oder auch nur alle Stories und Bilder zu sehen/ liken und das war gut so! Dieser Zwang und Fokus war wirklich nicht gut und ich befinde mich gerade zurück auf dem Weg Instagram als Inspirationsquelle zu sehen. Ich will nicht mehr dauernd denken welches Bild am besten in meinen Feed passt oder welches Outfit ich morgen tragen sollte für ein gutes Bild. Und btw: genau aus diesem Grund nervt mich das Gejammere der meisten Blogger. Natürlich ist es für viele extrem wichtig, weil das Einkommen davon abhängt. Letztendlich kann man es aber eben nicht ändern und zu solchen Situationen sag ich mir immer wieder: Jammern hilft nichts. Mach das Beste daraus! Dein Ansatz ist dafür einfach perfekt :).

    LG, Sabrina

  4. February 12, 2018 / 9:47 pm

    Ein toller Post meine liebe Jecky und du hast ja absolut recht ! 🙂
    Ich beklage mich derzeit such echt gerne , eben auch weil irgendwie nichts zu laufen scheint..aber genau deswegen dachte ich mir : na gut wenn gerade irgendwie eh nix läuft , dann experimentiere ich jetzt einfach mal etwas herum und poste Bilder auf die ich Bock hab / die ich mal anders bearbeiten wollte / die “nicht perfekt ” in den Feed passen … so nach dem Motto “jetzt erst recht” 🙂
    Letztendlich gibt es natürlich viel wichtigere Sachen und ich bin immer froh zu wissen dass ich “mein Baby” – den Blog – immer ganz eigenverantwortlich ändern und aktualisieren kann 😉

    Und zwecks der knapp srimme ich dir absolut zu- gerade wo sich viele Feeds derzeit ähneln, freue ich mich neue Accounts zu entdecken. Daher mag ich es auch immer gerne wenn andere ihre Favoriten in den Stories oder sonst wo vorstellen 🙂

    Sorry für den Roman 🙂 hihi toller Post!!

    Xxx
    Tina

    https://styleappetite.com

  5. February 13, 2018 / 3:46 pm

    Spatz, du bringst es auf den Punkt! Und der Post hat mir echt gute Laune gemacht!

    xx
    Anna

    LITTLEFASHIONFOX.net

  6. jade goddard
    February 13, 2018 / 4:55 pm

    wow your blog is just fanstic!! loved this

    jadieegosh

  7. February 13, 2018 / 5:16 pm

    I find all your posts so inspiring, Jecky. I couldn’t agree more with you and the fact that we are using this great app as a morale booster almost exclusively, so obviously when the results are not as expected, it’s very easy to get disappointed 🙁 I am often shocked that the big accounts with thousands of followers (such as yourself) feel exactly the same way that the small accounts that are just starting (such as myself) 😛 However, your suggestion to go back to Instagram’s original aim of sharing inspiration and love on the web is the perfect solution to start turning things around and make this insta-world magical again ♥ Thanks so much for stopping by my little corner, it means a lot!!

    Saida | She talks Glam

  8. February 13, 2018 / 9:54 pm

    Agreed!! Lately I just can’t seem to hold on to followers and it’s been discouraging so I’ve been spending less and less time on Instagram. Which is ok, because now I can focus on things that make me happier and when I do go on insta it’s more to kill time than to question myself.

  9. February 14, 2018 / 12:08 am

    Ein richtig schöner Beitrag. Ich finde auch man sollte Instagram wieder mehr aus Spaß machen statt nur den Profit zu sehen. Ich hoffe das entwickelt sich wieder zu dem Punkt zurück ☺️ Und wie du schon schreibst man hat natürlich selber in der Hand wie man mit der App umgeht. xxx

  10. February 14, 2018 / 11:06 am

    Schon krass was Social Media mit uns allen macht und wie abhängig wir geworden sind! Es ist total schwierig zu wachsen und die Follower kommen und gehen. Ich bin deiner Meinung, der Spass sollte trotzdem dabei sein und man sollte sich nicht unter Druck setzen lassen. Ich habe gelernt, etwas mehr relaxed an die Sache zu gehen und poste zwischendurch einfach mal gar nichts, um den Kopf zu lüften. Liebste Grüsse

    xx Simone
    Little Glittery Box

  11. February 14, 2018 / 7:52 pm

    I’ve been trough the same thing and I’ve come to the same conclusion as you, a few months ago. I’m much happier now, enjoying instagram as I’m supposed to! 🙂

    Marta
    http://www.lambassadrice.com/

  12. February 14, 2018 / 9:29 pm

    Ich kann dir da auch echt nur zustimmen, es frustriert mich so sehr, dass ich schon gar nichts mehr hochladen möchte. Der ganze Spass ging irgendwie komplett daran verloren, ich poste jetzt auch nicht mehr täglich.

    Gottseidank haben wir noch die eigene Macht über unseren Blog!
    Ich wünsche dir noch eine restliche gute Woche!

    http://www.nicovabeauty.com

  13. February 14, 2018 / 10:25 pm

    ohh ja Jecky, da hast du mich erwischt: Insta ist doch inzwischen eine Hassliebe 😉
    aber danke dir für die super Tipps! ich werde es ausprobieren!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

  14. February 16, 2018 / 7:57 am

    SO gorgeously edgy and cozy! I absolutely love your look here dear, especially the grey scarf.

    Jessica | notjessfashion.com

  15. Theoni Argiropoulou
    February 17, 2018 / 9:14 am

    You are so right girl.. we need to loosen up a bit with IG and get inspired again.. Always loving your pics!
    xx Theoni
    http://www.Somethingvogue.com

  16. February 17, 2018 / 12:02 pm

    Ein sehr interessanter Beitrag! Ich kann dich da sehr gut verstehen. Mich demotiviert die App momentan ziemlich. Man kann nur hoffen, dass es nicht noch schlimmer wird und bald keine Bilder mehr von uns zu sehen sind.
    Übrigens super schöne Bilder. 🙂
    Ein schönes Wochenende!
    Marie

    http://www.whatiwearinlondon.com

  17. February 19, 2018 / 2:17 pm

    Das ist eine gute und gesunde Einstellung zu dem Thema. Zugegeben fällt es auch mir schwer, Instagram entspannt zu nutzen, aber ich bin sehr gerne auf Entdeckungstour und mag den Austausch mit Gleichgesinnten.

    Liebst
    Eve von http://www.eveblogazine.com

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