MoMo #33 – 5 Things Blogging changed about my character

How blogging changed my character
Just recently, I tried to reconstruct how my life ‘felt like’ when I was not yet having my blog. Even though I just started my online diary 1 1/2 years ago, it’s hard to believe that back in those days, I was a very different person with a whole different schedule and routines.

Surely, it wasn’t only the blog which had an impact on my development – pretty much during the same time, I started the first job after my studies and left my Mom’s house to move in with my boyfriend. However, WANTGETREPEAT.COM, a.k.a. my little online baby, changed my character in numerous ways, which I want to share with you today. But I’m warning you – chances are good that after reading this post you will want to start a blog yourself (if you don’t have one already!)…

I became way more enthusiastic

Just before I started blogging, I was at the end of my Master’s program and I felt like I know it all. I had this fix idea in my head, that I do exactly know what I like and what I don’t like and there is no need to explore any other options. I was very ‘static’ about the clothes I wear and what fits me and not really willing to take a step out of my comfort zone. When it came to food, I had very exact expectations and saw no need to try out any other options.
This ‘stagnation’ changed drastically the moment I got absorbed by the blogosphere. Whatever new trend I see – I want to try it, I want to get a taste of it. When I see people enjoying a meal I haven’t heard of yet, I become obsessed with it and try to find restaurants around me which offer it. Of course, it is to some extent the duty of a blogger to monitor trends and ‘translate’ them into your own language to present them to your readers, but blogging truly made me return to my curious, open-minded inner child which I love!

My self-confidence is on a whole different level

Let me tell you, I’m anything but a stage person. I never liked too much attention and when I posted my first pictures on Instagram and published my first blog posts, thousands of doubts were crossing my mind and I felt like my heart is going to explode. With the days passing by, this blog opened up a channel for me to share my thoughts and ideas and to go for what I believe in. This daily getting beyond my personal borders took my self-confidence to a much higher level leading to me being no longer anxious of speaking openly and sharing my opinion as well as taking outfit photos in the middle of the city with people staring at me 😉

I am a better communicator and networker

Once your blog becomes more than a sporadic hobby, there is no way around implementing good communication skills and channeling your inner networker. This process of approaching unknown people at events, communicating with agencies and simply having a good small-talk took me completely out of my comfort zone but it was more than worth it.

I improved my idea management techniques

My non-blogging self came up with new ideas on a daily and usually in unexpected situations, like in the shower or while shopping groceries. Unlike my blogging-self, back then I didn’t realize how much those sudden inspirations are worth and didn’t capture them. However, after my blogging self had spent some desperate hours in front of a laptop, in lack of inspiration, I learned to apply some sort of idea management for my life. I always have a little notebook with me (always go for a fancy one to make it even more fun!) where I write down my ‘brainwaves’ immediately. End of the day, I sort those notes and capture them in structured lists which I created on my laptop. Honestly, those lists become my pillars for successful blogging and the Motivation Monday was born exactly this way.

I’m constantly striving to become the best version of myself

I don’t know about others, but for me, the blog surely became some sort of ‘ass-kicker’. It motivates me to do my make-up better, to never wear the same combination twice and to cook special and good looking meals. It makes me invest more time in finding the perfect place to go for a vacation, do more research to find the most tasty restaurant and to always keep our apartment tidy and stylish. When I wake up on a free day, I feel my fingers tingling and something tells me to get up and get some stuff done. Surely, this results from a lack of time (as I’m also working full time) and also from the constant comparison to others, which is for sure not always a good thing. But so far, I love how this activity of keeping the blog alive, interesting and beautiful got me even more disciplined and committed.
What changes did you notice about yourself, since you’re having a blog? I’m super curious about your experience!

Erst vor ein paar Tagen versuchte ich, mich daran zu erinnern, wie das Leben aussah, das ich geführt habe, bevor ich diesen Blog startete. Obwohl das erst 1 1/2 Jahre her ist, fühlt es sich an, als würde ich auf eine mir sehr unähnliche Person mit einem völlig anderen Terminplan und Rhythmus blicken. Klar, als ich mit dem Bloggen anfing, begann ich auch meinen ersten Job nach dem Studium und zog von Zuhause aus, um mit meinem Freund die erste gemeinsame Wohnung einzurichten. Doch auch WANTGETREPEAT.COM, mein kleines Blog-Baby, hat meinen Charakter in diesen 1 1/2 Jahren sehr geprägt. Wie? Das möchte ich euch im heutigen Post verraten. Doch seid gewarnt – die Chancen stehen gut, dass ihr euch anschließend auch endlich an die Gestaltung eines eigenen Blogs machen wollt (wenn ihr nicht schon einen besitzt)…

Ich wurde endlich wieder begeisterungsfähig

Kurz bevor ich mit dem Bloggen begann, schloss ich meinen Master ab und hatte das Gefühl, nichts und niemand könnte mich noch überraschen. Ich hatte diese fixe Idee in meinem Kopf, dass ich genau weiß, was ich mag und was ich nicht mag und das wäre auch gut so. Ich war wenig experimentell, was meine Klamotten-Wahl angeht, und auch was Essen angeht, hatte ich eine sehr genaue Vorstellung und sah keinen Grund von dieser abzuweichen.
 
Dieser Stillstand wurde jedoch drastisch durchbrochen, als ich von der Blogger-Welt förmlich absorbiert wurde. Wann immer ich einen neuen Trend erblicke, möchte ich ihn testen und sehen, wie es sich anfühlt. Wenn ich neue Food Hypes entdecke, bin ich ganz besessen und versuche Restaurants in meiner Nähe ausfindig zu machen, die dieses Gericht anbieten. Natürlich ist man als Blogger irgendwie in der Pflicht, neuen Trends gegenüber offen zu sein und zu versuchen, diese in seine eigene Sprache zu übersetzen. Aber durch das Bloggen fand ich tatsächlich den Weg zu meinem neugierigen, aufgeschlossenen ‘inneren Kind’.

Mein Selbstbewusstsein wurde auf ein neues Level befördert

Ich bin ganz und gar kein Bühnen Mensch. Ich mochte es nie sonderlich im Vordergrund zu stehen und die ersten Posts auf Instagram und dem Blog lösten nichts als Zweifel und Herzpochen bei mir aus. Doch mit der Zeit bot mir dieses Medium meinen eigenen Kanal, um meinen Gedanken und Ideen Platz zu schaffen und hinter dem zu stehen, an das ich glaube. Durch das tägliche Durchbrechen meiner persönlichen Grenzen wurde ich zu einer selbstbewussteren Person, die viel freier ihre Meinung äußern oder auch problemlos Fotos inmitten einer sie anstarrenden Menschenmenge schießen kann 😉

Ich wurde besser im Kommunizieren und Netzwerken

Sobald der eigene Blog sich über ein sporadisches Hobby hinaus entwickelt, kommt man nicht mehr drumherum, gute Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln und beim Netzwerken über seinen Schatten zu springen. Neue, unbekannte Blogger auf Events anzusprechen, mit Agenturen in Kontakt zu treten und gut im Small-Talk zu werden – all das hat mich wirklich aus meiner Komfortzone gehoben, aber es hat sich gelohnt!

Ich habe ein System für Ideen Management entwickelt

Mein nicht-bloggendes Ich hatte ständig Ideen, meist in den ungünstigsten Momenten, wie unter der Dusche oder beim Einkaufen. Anders als mein bloggendes Ich, realisierte es damals nicht, wie wertvoll diese Gedankenblitze sind. Doch spätestens nachdem mein bloggendes Ich zahlreiche verzweifelte, uninspirierte Stunden vor dem Laptop verbrachte, verstand ich, dass ich mir etwas überlegen muss, um unerwartete Inspiration zu erfassen. So habe ich nun ständig einen kleinen Notizblock dabei (sucht euch einen optisch ansprechenden aus, so macht es noch mehr Spaß!) um gute Ideen sofort zu notieren. Am Ende des Tages, sortiere ich diese Notizen und erfasse sie in strukturierten Listen am Laptop. Erfahrungsgemäß werden diese Listen zu meinen absoluten Lebensrettern und auch der Motivation Monday wurde auf diese Weise ins Leben gerufen.

Ich strebe täglich danach, die beste Version meiner Selbst zu werden

Ich weiß nicht, wie es bei anderen ist, doch ich habe das Gefühl, dass mir mein Blog täglich eine Portion ‘kick-ass’ verpasst. Er motiviert mich, an meinen Make-up Skills zu arbeiten, keine Outfit-Kombination zwei Mal zu tragen und besondere, hübsch anzusehende Mahlzeiten zuzubereiten. Er treibt mich dazu, mehr Zeit zu investieren, um das Beste Urlaubsziel und das leckerste Restaurant zu finden und meine Wohnung immer sauber und stylisch zu halten. Wenn ich an freien Tagen aufwache, kribbelt es förmlich in meinen Fingern und ich möchte schnell aus dem Bett krabbeln, um etwas zu erledigen. Sicherlich resultieren diese Dinge zum Einen daraus, dass ich seit dem Bloggen viel weniger Zeit habe, einfach Mal faul zu sein (da ich auch Vollzeit arbeite). Zum Anderen, ist es der ständige Vergleich mit anderen, der mich antreibt. Dies ist bestimmt nicht nur positiv, doch ich liebe es, dass die ‘Verpflichtung’ den Blog lebendig, interessant und hübsch zu halten, mich zu einer noch disziplinierteren und engagierteren Person macht.
 
Welche Veränderungen habt ihr seit eurem eigenen Blog festgestellt? Ich bin super gespannt auf eure Erfahrungen!
XX
Jecky
How Blogging changes your character
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12 Comments

  1. February 29, 2016 / 7:15 am

    Das motiviert ja gleich noch mehr zum Bloggen! Ich finde es toll wie du dich so positiv verändert hast und neue Seiten an dir kennenlernen durftest. Ich bin mir sicher, wenn du so weiter machst, wirst du noch viele tolle Dinge erleben 🙂
    Liebe Grüsse, Carmen – http://www.carmitive.com

  2. Anonymous
    February 29, 2016 / 9:06 am

    Besonders der letzte Punkt spricht mir absolut aus der Seele, liebe Jecky. Ich liebe deine Motivation Mondays immer und vor allem die Ideen, die jedes Mal dahinter stecken. Du hast absolut recht, Bloggen verändert einen. Meistens zum Vorteil. Besonders was das Selbstbewusstsein angeht, kann ich ´was du sagst absolut nachfühlen.

    Viele liebe Grüße
    Madeleine
    http://maracujabluete.com/

  3. February 29, 2016 / 10:14 am

    Ein wundervoller Blogpost, in dem ich soviele Gemeinsamkeiten zu mir selbst und der Veränderung meines Lebens seitdem ich blogge feststellen konnte <3 Hab einen guten Start in die Woche Liebes.

    Liebste Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com

  4. February 29, 2016 / 2:08 pm

    Toller Post! Deine Worte sind unglaublich motivierend und es ist natürlich schön, dass du so viel Spaß am Bloggen hast (und man das in deinen Posts natürlich auch merkt).
    Liebe Grüße
    S.
    http://www.cappuccinocouture.blogspot.de/

  5. February 29, 2016 / 2:11 pm

    Oh ja, besonders dem letzten Punkt kann ich absolut zustimmen.
    Selbst am Wochenende stehe ich früh auf um so viel wie möglich in einen einzigen Tag zu packen. Lecker frühstücken, shooten, Zeit mit den Liebsten usw.
    Leider hatte ich noch nicht so viele Gelegenheiten auf Events zu gehen, aber trotzdem wird meine Kommunikation immer wieder ein bisschen besser.

    Liebst
    Sarah || mondodellamoda.de

  6. February 29, 2016 / 9:39 pm

    Ich muss dir vorallem bei der Offenheit für neues sowie die Daueroptimierung zustimmen. Das Bloggen und vorallem die Community geben einen soviel Basis für neue Ideen, wenn man sieht wie kreativ die Anderen sind, wird man auch kreativer.

    Liebe Grüsse

    Flowery

    Von http://www.beautynature.ch

  7. March 1, 2016 / 9:58 am

    Ein wirklich motivierender Post, vielen Dank dafür!

    P.S. Falls du schon immer wissen wolltest wie meine Fashionillustrationen entstehen, dann kannst du es gerne in meinem neuen Postbeitrag nachlesen!

    Liebe Grüße und einen schönen Dienstag wünsche ich dir:)

    July

  8. March 1, 2016 / 11:31 am

    toller Blogpost!
    ich hab meinen Blog ja noch nicht so ganz lange, aber auch ich hab schon festgestellt, wie sehr mich der Blog motiviert (und ich hab zuvor schon so viel Arbeit in Instagram gesteckt und dachte das sei nicht mehr normal) .. allerdings ist auch der Druck echt groß, weil ich mich natürlich mit den ganzen großen Blogs vergleiche & zudem noch Perfektionistin bin. und mein Freund schimpft auch schon über meinen "Lifestyle" – aber da muss er durch 😉
    danke für die Motivation!
    liebst, Eva

    http://www.hatquarter.wordpress.com

  9. March 1, 2016 / 8:27 pm

    Ein wirklich super Post liebe Jecky – ich finde mich fast schon selbst wieder in deinen Worten. Ich denke, dass das Bloggen jeden Menschen auf eine gewisse Art und Weise verändern kann, ob positiv oder negativ.

    Laura | http://www.misspoupette.de

  10. March 2, 2016 / 1:57 pm

    Was für ein mega toller Beitrag, ich kann mich in vielen Punkten identifizieren!

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