Engagement, marriage, settling down?

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Now that we’ve been engaged for some time and the wedding is coming closer, our friends and family say: So what comes next? Isn’t it great that you can finally settle down and take it easy?

Here’s what I have to say about it:

I hate the words settling down, at least in the context of my own life. To me, settling down sounds like standing still, not moving forward, not trying to achieve more, not giving all you got. Sure, I love a lazy Netflix day, shutting my brain down or even sleeping extensively. But that love is more of a theoretical construct, in actuality, I almost never can do it. Every moment I waste like this, I regret later. I get super upset with myself if I don’t work on a plan to take over the world in the evening, do you get what I mean?

I wouldn’t say I’m constantly on the run to be the best, earn the most or have the most. But what all my effort goes towards is creating the best experiences and memories. I never thought I would take the word YOLO into my mouth ever but especially for this year, it fits quite well. This year, I completely abide by the YOLO principle. Clearly my schedule was already full before that year even hit off (is it seriously March already?). But I am currently all like „Sign me up for that“ when another opportunity arises. “Sure, let’s travel overseas for 3 days, have the time of our lives and return to a full office schedule right on time“. I am so pressed for time, but I’ll still have it ALL.

I know a lot of people in my family and amongst my friends that see me and my life as in some kind of ‘crazed state’ at the moment, because I am always on the run. But for me, it is so difficult to understand how they can spend day after day at their office job, have dinner in the night and go to bed, do the household every weekend, watch a movie on the sofa and let the circle start all over again, 52 weeks a year, week after week, not feeling the pull to get up and push harder. But I guess it’s just as hard for them to understand how I can live my life in such a ridiculous rush. „So now she’s getting married, probably she will finally SETTLE DOWN“.

The reason why I can’t settle down is honestly speaking nothing but fear. Fear of how I will look back at my life when I am a granny. Sometimes I picture looking back at my life like I am strolling through a picture gallery. And when those photos show me only sitting in an office chair and stability, control and repetition all around, it is breaking my heart.

So my clear determination is to not settle down when I am married. I will continue to miss out on sleep and R&R activities.  This wedding for me is solely a sign of endless love and a commitment to spend the rest of my life with this special man. Will we continue to live our life in a non average way? I’m pretty sure about that. Will we work night shifts to fulfill our dreams? Hell yes. Will we travel as much as we can even if it drains all our energy? You bet on it. I don’t know where or how we will end up but I know it’ll be one hell of a ride!

De

Seit unserer Verlobung und noch viel mehr seit dem unsere Hochzeit einen festen Termin hat, werde ich immer wieder mit der gleichen Art von Erwartungen konfrontiert: Und, was kommt als nächstes? Jetzt könnt ihr es ja endlich mal ruhiger angehen lassen und sesshaft werden…

Sesshaft werden? Was denke ich also darüber?

Ich bin alles andere als angetan vom Begriff sesshaft zu werden, zumindest wenn es um mein eigenes Leben geht. Denn für mich bedeutet ‘sesshaft’ auch immer Stillstand, keinen Fortschritt. Es bedeutet sich nicht mehr weiter zu pushen um mehr zu erreichen und alles zu geben, was man hat. Klar, auch ich liebe einen entspannten Netflix Tag, jedoch nur, wenn ich mir Abends zumindest noch ein paar Minuten nehmen kann um einen Plan zu schmieden, an die Weltherrschaft zu kommen – wenn ihr wisst was ich meine 😉 Ich bin eine Person, die sich für jede vergeudete Sekunde Vorwürfe macht. Also wird es wohl nicht so einfach mit diesem sesshaft werden…

Dabei würde ich gar nicht mal behaupten, dass ich so viel meiner Energie investiere um die Beste zu werden, am meisten zu verdienen oder zu besitzen. Vielmehr investiere ich Tag für Tag so viel Mühe um mir die schönsten Erinnerungen und Erfahrungen möglich zu machen. Ich hätte ja nie geglaubt, dass ich tatsächlich das Wort YOLO in meinen Mund nehmen würde, doch in diesem Jahr passt es einfach perfekt. Als wäre mein Zeitplan nicht schon voll genug gewesen, als das Jahr gerade mal anfing (und wie zum Teufel ist es schon März geworden?) – gehe ich momentan mit allem was so auf mich herab prasselt nach dem YOLO Prinzip vor:

Eine neue Herausforderung? Yes, please!

Und für dieses Event würde ich mich auch gerne noch anmelden.

Oh, und warum fliegen wir nicht für drei Tage nach Übersee um dort die Zeit unseres Lebens zu haben und dann direkt wieder zu einem vollbepackten Büro Alltag zurückzukehren?

Meine Zeit ist komplett ausgeschöpft und dennoch kann ich nicht nein sagen.

Ich weiß, dass einige aus meiner Familie und meinem Freundeskreis mein aktuelles Leben als eine Art verrückten Zustand ansehen, da ich wirklich kaum dazu komme mal durchzuatmen. Für mich hingegen ist es so, so schwer zu verstehen, wie sie Tag für Tag bei ihrem Office Job verbringen können. Arbeit, Essen, Schlafen – Tag ein Tag aus. 52 Wochen im Jahr, ohne das Bedürfnis kein 0-8-15 Leben zu leben. Doch genauso ist es für sie wohl so unmöglich zu begreifen, wie ich mich freiwillig in diesen Marathon stürze. “Jetzt wo sie heiratet, wird sie es wohl endlich ruhiger angehen lassen…”

Der wahre Grund warum ich es einfach nicht ruhiger angehen lassen KANN, ist Angst. Angst davor, wie ich einst auf mein Leben zurückblicken werde. Oft stelle ich mir vor, ich würde mein Leben in einer Foto Ausstellung revue passieren lassen, Bild für Bild. Und sollte ich auf den meisten dieser Bilder auf einem Büro Stuhl sitzen, Stabilität, Kontrolle und Alltagstrott wohin mal blickt – das würde mein Herz brechen.

Ich habe also ganz klar nicht vor nach der Hochzeit sesshaft zu werden. Diese Hochzeit ist für mich ein Zeichen von endloser Liebe und ein Versprechen mein Leben mit diesem besonderen Mann zu verbringen. Auf Schlaf und Freizeit werde ich wohl weiterhin verzichten 😉

Werden wir unser Leben in einer für die meisten unverständlichen Weise weiterleben? Da bin ich mir ziemlich sicher.

Werden wir Nachtschichten schieben um unsere Träume zu verwirklichen? Sowas von JA!

Ich weiß nicht, was die Zukunft für uns bringt, doch ich weiß: langweilig wird es ganz sicher nicht.

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7 Comments

  1. March 5, 2018 / 7:03 pm

    I love your jacket and that is a good way to live your life, forget the norms 🙂

  2. March 5, 2018 / 9:46 pm

    Ich finde jeder sollte so leben wie es ihn glücklich macht.

    Toll, dass du nicht auf Andere sondern auf dich hördt.

    Liebe Grüße,
    Yve von http://www.yveloves.com

  3. March 5, 2018 / 10:56 pm

    Liebe Jecky,
    ich kann so verstehen, was du mit dem Begriff sesshaft werden meinst, dass möchte ich auch nicht. Ich bin gespannt, was das Leben für dich noch bereithält, aber ich bin mir sicher, es wird großartig!

    Alles Liebe,
    xxMaj-Britt

    https://majstatement.com/

  4. March 13, 2018 / 5:04 am

    Fear or missing out (FOMO) in life is definitely real. Life is too short to be wasted on being stagnant. And yes, we can all choose to use the term “settling down” as simply a term to be stable with someone you love most. It doesn’t have to mean “standing still”, you can always choose to move forward together, and support each other to reach each one’s potential, and dreams. Anyway, your coat looks so cozy and really cute color too.

    Jessica | notjessfashion.com

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