Blogging – A Dream Job?

Is blogging a dream job? | Motivation Monday on Want Get Repeat Blog

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I’m wondering when we reached the point of blogging being seen as a dream job. With ‚Instagrammer’ or ‚YouTuber’ being one of the TOP answers of teenagers when they got asked about their preferred careers and the amount of websites focusing on teaching people how to monetize a blog rising, it seems to me that bloggers are our generation’s popstars. So in case you’re dreaming of a career between parcel deliveries, breakfasts in Paris and fancy invitations this blog post is for you. Is blogging a dream job? And are YOU ready to face this drawbacks of the blogging industry?

Polite manners? Think again

One of the biggest changes when comparing the office/cubicle life to being a blogger is in the sphere of communication. Let’s just say as a blogger you should be prepared to expect behavior from your business counter parts you would hardly have to accept in a normal office. Be prepared to be ignored and your („I’ve put my heart into this and I want this job so badly „-)e-mails and calls to stay unaswered. Be prepared for last minute (major!) changes and react in the most flexible way to them. And oh, be prepared to persuade people you even deserve being paid for your work.

The disadvantages of a global market

With blogging and Instagram happening 100 % online you’ll be playing in a global market. Good thing is, you can attract customers from all over the world (catching!). Bad thing – you’ll have to measure up to a global base of competitors. People who choose a blogging career tend to be extremely passionate about their niche and always trying to get better every day. As a blogger you’ll find yourself in a constant comparison with the most beautiful, creative, talented and hard-working individuals from all over the world.

It’s all about Y-O-U

Being a blogger in most cases means being self-employed and having no boss or colleagues quite literally means your career will rely only upon yourself. Sure, you might find people who will support you every now and then but there will hardly be someone who will fight for your dream the same way. Being self-employed is a learning-process of self-efficacy. You will learn to not rely on anyone or anyone’s promises. You will learn that convincing someone of your ideas is an everyday fight. You will learn that you are your own best boss, co-worker, consultant and intern.

Is this another blogpost about how tough the blogging biz is and that blogging is actually work? Nope. This is a real insight I wanted to share with you for two different reasons. In case you’re working in another job and keep on thinking that bloggers are living the lifes: don’t worry, the grass on the other side isn’t always as green as it might look on the Instagram picnic. And in case you’re a blogger, freelancer or another way of self-employed: I feel you 😉 XX Jecky

De

Ich frage mich, wann es soweit war, dass Bloggen für unsere Generation zum Traumjob wurde. Ich höre immer wieder von Jugendlichen, dass sie nach der Schule ‚Instagrammer’ oder ‚YouTuber’ werden wollen und stoße auf mehr und mehr Webseiten, die einem beibringen wollen, wie man seinen Blog monetarisiert. Ja, Blogger sind die neuen Popstars unserer Gesellschaft. Wenn ihr also auch von einer Karriere zwischen Paketlieferungen, Brunchen in Paris und spannenden Eventeinladungen träumt, ist dieser Blog Post genau für euch. Ist Bloggen wirklich ein Traumjob? Und seid ihr bereit euch diesen Herausforderungen des Blogger Business zu stellen?

Höfliche Umgangsformen? Das üben wir nochmal…

Einer der größten Unterschiede zwischen dem Leben im Großraumbüro und dem Blogger Dasein liegt wohl in der Kommunikation. Sagen wir einfach als Blogger sollte man auf Verhaltensweisen gefasst sein, die man im herkömmlichen Büroalltag seltener akzeptieren müsste. Seid darauf gefasst, dass eure (‚Ich-habe-mir-so-Mühe-gegeben-und-will-diesen-Auftrag-so-sehr’-)E-Mails und Anrufe unbeantwortet bleiben. Seid bereit für (tiefgreifende!) Änderungen in letzter Minute auf die ihr super flexibel reagieren müsst. Und ach ja, macht euch darauf gefasst, andere davon überzeugen zu müssen, dass ihr eine Bezahlung für eure Arbeit verdient.

Die Nachteile eines globalen Marktes

Da Instagram und Blogs zu 100 % online statt finden sprechen wir hier von einem globalen Markt. Das Gute daran? Theoretisch könnt ihr Kunden aus der ganzen Welt acquirieren. Das Schlechte daran? Messen müsst ihr euch hierbei mit Wettbewerbern von Überall. Wer sich für eine Karriere als Blogger entscheidet ist nicht selten voller Leidenschaft für seine Nische und brennt für den Job. Als Blogger werdet ihr euch also ständig mit den schönsten, kreativsten, talentiertesten und extrem hart arbeitenden Menschen dieser Welt messen.

Du, Du und nochmals Du

Ein Blogger zu sein heißt in den meisten Fällen auch selbstständig zu arbeiten, keinen Chef und keine Kollegen zu haben. Eure Karriere? Liegt zu 100 % in euren Händen! Klar, manchmal wird es Menschen geben, die euch hier und da unterstützen, doch niemand wird sich so für euren Traum einsetzen, wie ihr selbst. Selbstständig zu sein ist ein ständiger Lernprozess der Selbstverwirklichung und Selbstwirksamkeit. Ihr werdet lernen euch auf Niemanden zu verlassen, Versprechungen und Zusagen nicht als Tatsachen anzusehen. Ihr werdet lernen, dass es ein täglicher Kampf ist jemanden von den eigenen Ideen zu überzeugen. Ihr werdet lernen, dass ihr euer eigener bester Chef, Kollege, Berater und Praktikant seid.

Ist das also ein weiterer Blog Post zum Thema „Das Blogger Biz ist knallhart und Bloggen ist tatsächlich Arbeit“? Nicht wirklich. Der heutige Text ist ein 100 % realer Einblick, den ich aus zwei Gründen mit euch teilen möchte. Ihr habt einen anderen Job und denkt ständig, dass Blogger ein beneidenswertes Leben führen? Ich kann euch beruhigen: das Gras auf der anderen Seite ist nicht grüner, und schon gar nicht so grün, wie beim Instagram Picknick. Ihr seid Blogger, Freelancer oder auf eine andere Weise selbstständig? Ihr seid mit diesen Herausforderungen nicht allein! 😉 XX Jecky

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9 Comments

  1. January 29, 2018 / 5:33 pm

    Totally get where you’re coming from with this post! It’s amazing that blogging has become such an ambition but at the same time I don’t think anybody really knows what goes on behind the scenes until you have experienced it. I guess everyone is dreaming of the perfect life which being a blogger can sometimes appear from the outside! x

    Frances Kayleigh | Fashion & Lifestyle

  2. January 30, 2018 / 4:37 pm

    ich kann mir schon sehr gut vorstellen warum alle gerne blogger werden möchten 🙂 gratis teile bekommen urlauben wovon andere nur träumen ….
    das hinter einen blog sehr sehr viel arbeit steckt weiß ich erst, seit dem ich als hobby nebenbei auch blogge 🙂
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

  3. January 30, 2018 / 8:33 pm

    mit dem Post bringst du es genau auf den Punkt meine Liebe! Besonders unbeantwortete E-mails und der ständige Kampf um die Vergütung für all die Mühen, die man investiert. Wieder so toller Content meine Liebe <3

    Liebste Grüße aus Marburg, Ena
    http://www.somehappyshoes.com

  4. January 31, 2018 / 8:07 am

    Du bringst es richtig gut auf den Punkt. Ich habe früher immer alle Blogger beneidet. Seit ich es selbst neben der Uni mache denke ich mir immer, dass ich vermutlich nicht Vollzeit Bloggen möchte, sondern später lieber mal einen anderen Job haben möchte und nur nebenbei Bloggen werde. xxx

  5. January 31, 2018 / 11:35 am

    Ich glaube viele Menschen blicken nicht nur in Sachen bloggen nicht über den Tellerrand, sondern auch bei vielen anderen Berufen, die nach außen hin glitzern. Es ist ja auch viel einfach nur die schönen Dinge zu sehen anstatt mal zu überlegen wie derjenige soweit gekommen ist. Ohne Fleiß kein Preis und das vergessen leider eben viele.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

  6. February 1, 2018 / 1:14 pm

    What a lovely read, and I couldn’t agree more, especially on being polite. Though you can’t expect people to be polite, being kind doesn’t cause a thing. And of course, this doesn’t mean you should let people take advantage of you. You should still of course know your worth, and value yourself – all by still being polite.

    Jessica | notjessfashion.com

  7. February 4, 2018 / 7:28 pm

    Letztlich leben wir doch von dem schönen Schein, den wir gerade auf Instagram als Sein verkaufen. Ich denke das Geschäft funktioniert genauso lange, wie wir es ihm ermöglichen eine gewisse Realität auszublenden und den Menschen eine Ablenkung vom grauen Alltag ermöglichen. In einer Welt voller schrecklicher Ereignisse und Ängste brauchen wir alle das Schöne, das uns Hoffnung macht. Wir brauchen Ziele und einen Ansporn sie zu erreichen. Ich frage mich wieviel Realität und Offenheit diesem Biz gut tut. Eine Frage auf die ich keine Antwort habe.

    xo Rebecca
    https://pineapplesandpumps.com/

  8. February 7, 2018 / 10:57 am

    Hallo liebe Jecky,
    ich finde es schön, dass endlich mal jemand ganz neutral über das Thema schreibt!
    In letzter Zeit gibt es ja fast nur noch Artikel nach dem Motto “Blogger sind so dreist und verlangen auch noch Geld für nichts” oder “Wer arbeitet schon umsonst?”
    Dein Blog gefällt mir übrigens insgesamt sehr gut! Weiter so!
    Liebe Grüße
    Susanne

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