Turning 26

Streetstyle Pyjama Shirt Chanel Boy Bag Caviar Outfit

En

I remember as if it was yesterday sitting on a train with my mom and asking her at what age I am an adult. She answered ‘when you’re 16’ – not making it a big fuzz about it. While for her this must have been a random childishness, the age of 16 burned itself into my mind as the threshold level to adult life – something I wanted so badly back then. I probably don’t need to tell you that turning 16 didn’t feel mature at all and even now, 10 years later (writing this gives me goosebumps!), I don’t feel like an adult. Together with this look I was wearing on my birthday, I’d like to share some personal thoughts on turning 26 with you today.
As I’ve already told you in this post, we decided to spend my birthday in Prague. Even though people my age seemed so ‘old’ to my younger self on the train, I still have quite some childish characteristics and they surely reach their peek during my birthday. I love birthdays (I hope this will never change!) and am always trying to plan something special for that time. When the day comes closer I start annoying my boyfriend, trying to get hints on what my present may be – sorry bae 😉 – but I guess he got used to this by now. In fact, we met 5 years ago in just the same city – Prague. We were both doing a semester abroad back then and thus our trip some days ago was just the perfect occasion to compare myself to my 5 year younger self.
We discovered so many new sides of Prague, that I really began to wonder what we’ve been actually doing this whole semester in 2011. I guess with the years I just started to perceive my environment much more consciously. It seems hard to believe, but being 5 years younger I used to be busy with my phone even more – especially while walking – and thus didn’t look up enough to discover Prague’s stunning architecture. Apropos architecture – my younger self didn’t even really know what architecture to find beautiful. In general, getting older taught me so much in detail what I like and what I don’t like – I have a very precise idea of what my taste is and I can describe it to others. This does not only count for buildings – may it be restaurants, my personal style or simply how I like to spend my time. I know exactly what is good for me and this got me just so much more relaxed and self-confident. Strolling through Prague I saw a girl with an H&M paper bag from the current Studio collection. I loved the bag so much but wasn’t really into shopping which is why I just went into the store and asked whether I can solely get/purchase the shopping bag. The sales assistant was totally relaxed but even if she hadn’t been – I wouldn’t have really cared. A comfort which you can only get with ‘age’ and life experience, I guess.
But getting older doesn’t only give me comfort – it sometimes really leaves me fearful. I started to absolutely hate wasting time. Spending hours in a traffic jam, waiting in line or at a doctor – this drives me mad as I literally feel time slipping between my finger tips. Time which I need so badly for all the things I want to achieve and experience in this life. Thinking back to my student life – I used to spend days in a row just on the couch wasting time and called that relaxing. Now, I can’t stand not using my time for something purposeful and am thus experiencing conscious time-outs in a much more intense way.

I guess I will never really feel grown-up – I don’t know whether it’s a matter of my character or our generation with our ‘dream big’-lifestyle. But I’m sure that feeling like a child in some ways will always be my drive and if I should ever forget about that, I’ll just take out this pyjama shirt again to wear it on the streets like it’s the most normal thing ever. XX Jecky

De

Ich erinnere mich noch als wĂ€re es gestern gewesen – ich fuhr im Zug mit meiner Mutter und fragte sie, ab welchem Alter ich erwachsen bin. ‘Mit 16’ sagte sie, ohne daraus eine Wissenschaft zu machen. FĂŒr sie muss es wohl nur eine typisch kindliche Nachfrage gewesen sein, doch fĂŒr mich brannte sich dieses Alter als DIE Grenze zum Erwachsen sein ein – etwas, was ich damals so sehr wollte. Ich brauche euch wohl nicht zu erzĂ€hlen, dass 16 zu werden, sich ganz und gar nicht reif angefĂŒhlt hat und selbst jetzt – 10 Jahre spĂ€ter (dabei kriege ich jetzt wirklich eine GĂ€nsehaut) – empfinde ich mich nicht als erwachsen. Gemeinsam mit diesem Look, den ich letztes Wochenende an meinem Geburtstag getragen habe, möchte ich heute ein paar persönliche Gedanken zum Ă€lter werden mit euch teilen.
Wie ich euch bereits in diesem Post erzĂ€hlt habe, beschlossen wir meinen Geburtstag in Prag zu verbringen. Obwohl Leute in meinem heutigen Alter meinem jĂŒngeren Ich im Zug so dermaßen ‘alt’ vorkamen, habe ich noch immer einige kindliche CharakterzĂŒge, die sich gerade an meinem Geburtstag maximal entfalten. Ich liebe Geburtstage (und hoffe, dass sich das nie Ă€ndern wird!) und versuche immer etwas besonderes fĂŒr den Tag zu planen. Sobald sich das Datum nĂ€hert, fange ich an unausstehlich zu werden und stĂŒndlich zu versuchen, aus meinem Freund herauszuquetschen, was er mir wohl schenken wird – sorry Schatz 😉 – doch ich denke, inzwischen dĂŒrfte er sich daran gewöhnt haben. TatsĂ€chlich kennen wir uns nun ziemlich auf den Tag genau 5 Jahre und trafen uns in der besagten Stadt – Prag. Damals machten wir beide ein Auslandssemester und so war der diesjĂ€hrige Trip die perfekte Gelegenheit, einen Vergleich mit meinem 5 Jahre jĂŒngeren Ich anzustellen.
Wir haben so viele neue Ecken von Prag entdeckt, dass ich mich ernsthaft gewundert habe, was wir das ganze Semester lang gemacht haben. Ich denke, mit den Jahren habe ich begonnen, meine Umgebung viel bewusster wahr zu nehmen. Schwer zu glauben, doch mein 5 Jahre jĂŒngeres Ich war noch viel mehr als ich jetzt mit dem Smartphone beschĂ€ftigt – vor allem beim Laufen – und hat deshalb nur sehr selten mal aufgeblickt und Prags wunderschöne Architektur gewĂŒrdigt. Apropos Architektur – damals wusste ich nicht wirklich, was ich als schöne Architektur empfinde. Generell hat mir das Ă€lter werden dabei geholfen, zu lernen, was ich mag und was nicht. Inzwischen habe ich eine sehr genaue Vorstellung davon, was meinem Geschmack entspricht, und kann diese auch anderen vermitteln.  Dies gilt nicht nur fĂŒr GebĂ€ude – ob Restaurants, mein persönlicher Kleidungsstil oder wie ich gerne meine Zeit verbringe – ich weiß im Detail, was gut fĂŒr mich ist und das macht mich zu einer viel entspannteren und selbstbewussteren Person. Als wir durch Prags Shopping Straßen gelaufen sind, fiel mir die wunderschöne Einkaufstasche eines MĂ€dchens auf – sie war von der neuen H&M Studio Kollektion und ich wollte sie gerne haben. Nach Shoppen war mir aber nicht sonderlich, weshalb ich schnurstracks in den nĂ€chsten H&M spazierte und fragte, ob ich nur die Einkaufstasche kaufen/haben könnte. Die VerkĂ€uferin war damit total relaxed, doch selbst wenn sie es nicht gewesen wĂ€re – es hĂ€tte mir nichts ausgemacht. Eine Entspanntheit, die man nur durch ‘Alter’ und Lebenserfahrung entwickelt, so mein Eindruck.
 
Doch Ă€lter zu werden macht mich nicht nur entspannt – manchmal beĂ€ngstigt es mich. Inzwischen hasse ich es so dermaßen, Zeit zu verschwenden. Stunden im Stau zu stehen, in einer Schlange oder im Wartezimmer meine Zeit zu vertrödeln – diese Situation treiben mich manchmal in den Wahnsinn, denn ich kann förmlich spĂŒren, wie die Zeit wie Sand zwischen meinen Fingern hindurch gleitet – auf Nimmerwiedersehen. Und ich brauche diese Zeit doch so dringend, um all das zu verwirklichen, was ich mir vornehme und all die Erfahrungen zu sammeln, die ich fĂŒr mein Leben möchte. FrĂŒher als Studentin verbrachte ich oft mehrere Tage hintereinander auf der Couch und vegetierte nur so vor mich hin – ich nannte das Entspannung. Heute kann ich es nicht mehr ertragen, nichts sinnvolles mit meiner Zeit anzufangen und nehme so bewusste Auszeiten viel intensiver wahr.
Inzwischen glaube ich, mich so richtig erwachsen fĂŒhlen – das werde ich nie. Ich weiß nicht, ob es an mir oder an unserer Generation liegt – denn wir sind alle viel grĂ¶ĂŸere TrĂ€umer als unsere Eltern und möchten uns unsere UnabhĂ€ngigkeit um jeden Preis wahren. Doch ich bin mir sicher: Das Kind in mir wird immer mein Antrieb sein und sollte ich das jemals vergessen, zĂŒcke ich einfach wieder dieses Pyjama Shirt aus dem Schrank und trage es auf der Straße am hellichten Tag – als wĂ€re es das normalste auf der Welt. XX Jecky
Streetstyle Pyjama Shirt Chanel Boy Bag Caviar Outfit
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Mango Pyjama Shirt // ASOS Shorts // Zara Sandals // Zara Choker // Chanel Boy Bag

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