About military jackets and a more careless me

Military Jacket Outfit Want Get Repeat Blog

Gina Tricot Military Blazer // Zara Jeans // Zara Top // Converse Chucks // Aigner Bag

De

Wer schon einmal in einem Military Blazer als Teil deines normalen Outfits durch die Stadt spaziert ist, wird das vielleicht kennen: Das Gefühl, alle schauen Dich an, als würdest Du eine Kostümparty besuchen. So ging es mir auch, als ich so durch die Stadt lief. Doch sobald wir mit dem Shooten anfingen, stelle sich ein ganz anderes Gefühl ein.

Wir fotografierten schon eine Weile und überprüften noch mal all die Einstellungen der Kamera, die Position, den Bildausschnitt und die Lichtsituation, während zahlreiche Leute an uns vorbei gingen, Autos passierten und sogar einige Restaurantbesucher in unserer Nähe saßen, als mir auffiel, dass etwas fehlte. In solch einer Situation, mitten in der Öffentlichkeit, beim Shooten von Outfitbildern, habe ich mich normalerweise immer etwas unwohl gefühlt. Es kam mir immer so vor als würde ich die Leute um mich herum stören und das war mir unangenehm. Außerdem dachte ich mir, die Leute müssen mich doch für komisch oder selbstverliebt halten, wenn ich mich fotografieren lasse und in der Öffentlichkeit pose. Natürlich gewöhnt man sich nach ein paar Minuten ein wenig an die Situation aber das Gefühl verschwand nie ganz. Und jetzt? War es komplett weg. Wir suchten die Location aus, stellten alles ein und ich fing an mein Ding durchzuziehen, völlig ungeachtet der Situation und dem Trubel um mich herum. Mir kam das gar nicht komisch vor, so natürlich fühlte es sich an. Und dann konnte ich mich plötzlich nicht daran erinnern, wann mir das letzte mal unwohl beim Shooten in der Öffentlichkeit war – lange musste es also her sein. Dieser Gedanke hat mich total überrascht, da ich nie erwartet hätte, mir wäre es mal so egal, ob mich irgendwer komisch finden könnte bei dem was ich mache. Es war wie eine kleine Offenbarung.

Und es zeigt eine Reihe an Dingen, die ich ziemlich interessant finde:

Erstens, man gewöhnt sich an alles, so doof und ausgelutscht das klingt. Zweitens, Aufregung kann (mit der Zeit) verschwinden, selbst wenn Du das nicht für möglich hältst. Drittens, es ist nicht wirklich komisch, etwas in Gegenwart anderer zu tun, nur weil es sonst keiner tut. Natürlich wollen alle normalerweise möglichst nicht auffallen, aber letzten Endes – macht es irgendwem tatsächlich etwas aus, wenn er ungewöhnliche Dinge in der Stadt sieht, wie zum Beispiel jemanden beim Photoshooting? Denkt da überhaupt noch jemand ein paar Stunden später daran? Eben! Und zu guter letzt, wenn Du dich selbst nicht komisch bei dem fühlst was Du tust – dann wird das wahrscheinlich auch anderen nicht komisch vorkommen – und sie werden normal reagieren. Oder sogar auf nette Weise irgendwie teilnehmen, indem sie Interesse zeigen oder viel Erfolg wünschen. Habt ihr euch je so gefühlt und eine Angst von euch überwunden, vielleicht sogar ohne es bewusst zu tun? Hinterlasst mir dazu gerne einen Kommentar. XX Jecky

 

En

Walking around in a military blazer like this in public almost certainly makes some people think you are wearing a costume. That is exactly what happened when we were shooting this outfit. As we were looking for a good spot to shoot in, I couldn’t help but imagine how many passers-by must at least think: hm, this is interesting! I was even more surprised to find out something else while we were shooting though.

So we were looking at pictures five minutes into our shoot, checking exposure, position, lighting, framing and all the usual shenanigans, with cars passing by, people walking past us and even some restaurant guests sitting really close by, when I noticed that something was missing. In this situation, being all exposed to the public and trying to capture photos in the middle of the city, I remembered very well, how inconvenient I have always felt in similar situations. It always seemed to me like I was disturbing people and that made me feel uncomfortable. Also, I kind of thought that everyone else must believe I was crazy or stuck up, having pictures of myself taken and posing in public. Of course you got a little more used to it after some minutes, but the feeling never really vanished. And now? It was completely gone. I came to the spot, found a good position and just did my thing, completely unregarded of all the fuzz around me. I didn’t even notice any changes, that’s how natural it felt to me. And then I couldn’t remember when I was last feeling uncomfortable in a situation like this, so it must have been gone for a while, this anxiety.  That thought really surprised me, as I never really believed it could happen to me to really not care about whether or not the people around me paid any attention while we were taking pictures. To me this was a real revelation.

And it goes to show a couple of things that I find interesting:

First, you will eventually get used to the situations you find yourself in regularly. Second, anxiety can go away even if you don’t believe it. Third, it is not really weird to do something in a crowd that noone else is doing. Of course we usually all want to blend in, but after all – do people really mind the extraordinary things they encounter when they are in town? I mean is anyone really going to think about the weird person doing a photoshoot in the city after a couple of hours? Exactly. And last but not least, if you don’t feel weird about what you are doing – it probably makes the people around you feel more comfortable too – and react normal. Or even take part in your activities in a nice way, like making funny or nice comments or asking to see the pictures or just show interest in what you do. Have you ever felt like you have completely lost one of your fears or anxieties? Tell me about it in the comments. XX Jecky

 

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17 Comments

  1. April 20, 2017 / 8:34 am

    Ein wunderbares Outfit meine Liebe! Die Military Jacke ist ja genau meins! Würde ich genauso tragen! <3
    Das Gefühl das du da beschreibst habe ich auch bei jedem Shooting. Es lässt zwar nach einer Weile etwas nach, aber ich komme mir immer ziemlich bescheuert vor. Gut zu wissen, dass ich damit nicht alleine bin und dass es scheinbar irgendwann verschwindet! 🙂
    Ich kenne diese Offenbarung eigentlich nur von meinen Turnieren als Lateintänzerin. Wenn du mit super kurzem Kleid mit 8000 Strasssteinen und 4 kg Make Up und 2 Tuben Gel in den Haaren super selbstbewusst auf die Tanzfläche gehen musst um dort dein Ding durchzuziehen. Das war anfangs super schwierig, aber irgendwann war das einfach eine Rolle, die ich spielte und kein bisschen problematisch mehr. Vielleicht ist das beim Shooten ja zukünftig genauso 🙂

    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag!

    Love,
    Verena

  2. April 20, 2017 / 10:35 am

    Ein schöner Post. Ich fühle mich nur noch ganz selten unwohl beim Fotografieren – und du hast recht: man gewöhnt sich wirklich an alles. Und ich finde gar nicht, dass dein Blazer nach Kostümparty aussieht. =)
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.ch

  3. April 20, 2017 / 2:51 pm

    Ein sehr schöner Look meine Liebe <3 Und ich kann dein Gefühl absolut nachvollziehen. Am Anfang war es mir auch immer sehr unangenehm, aber mittlerweile merke ich wie ich immer gelassener werde und ich denke irgendwann stellt sich dann auch das Gefühl ein welches du bei dem Shooting hattest 🙂
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  4. April 20, 2017 / 10:31 pm

    Oh dieses Gefühl kenne ich! Ich shoote sehr ungerne an Plätzen wo viele Leute vorbeikommen und man angestarrt wird, ich bin mir auch nicht sicher ob dieses Gefühl irgendwann verschwinden wird;) Dein Outfit mag ich übrigens sehr gerne, aber ganz besonders toll ist einfach diese Tasche♥

    Liebe Grüße
    Luisa von Sparkly Inspiration

  5. April 21, 2017 / 7:39 am

    Liebe Jecky,
    das Gefühl kenne ich sehr gut. Bei mir ist es immer tagesformabhängig. Es kommt immer auf den Ort, den Fotografen und meine Laune an, ob und wie unwohl ich mich fühle. Ich gebe dir aber recht, dass man sich nicht unwohl fühlen muss!
    Ich hatte auch schonmal einen Military Blazer und ich liebe deinen Look mit deinem Modell !
    LG Eli
    https://www.doctorsfashiondiary.com

  6. April 21, 2017 / 1:20 pm

    Ich liebe deinen Blazer! *-* Vor allem in der schlichten Kombination. Aber das du damit aufgefallen bist, glaube ich dir gerne.
    Ja, mir ging es so mit dem Fliegen. Ich hatte immer totale Panik. Der Start war für mich immer die Hölle. Doch mittlerweile habe
    ich mich daran gewöhnt und habe nur noch ein mulmiges Gefühl.
    Hab ein tolles Wochenende!
    Liebst, Leni
    http://www.theblondejourney.com/

  7. April 24, 2017 / 1:58 pm

    Oh ja true story – ich trug solch eine Military Jaxcke zusammen mit einer Bluse zur letzten Familienfeier und mein Opa fragte gleich erstmal, ob ich jetzt Kapitän ware 😉 Soviel zum Thema Kostümparty hahaha aber mir ist das ja gleich, ich liebe Military Jacken einfach – vor allem mit so schönen goldenen details ♥

    Und ja, auch das Posen hier in Berlin ist immernoch ungewohnt, obwohl ich immer dachte, dass das in der Hauptstadt doch schon fast normal sein müsse. aber mittlerweile gewöhnt man sich recht fix daran udn was mir auch immer hilft – meisat ist mein Freund oder eine liebe Freundin ja die, die den Auslöser drücken und damit auch meine moralische Unterstützung sind 🙂

    xxx
    Tina
    http://www.styleappetite.com

  8. April 24, 2017 / 3:22 pm

    Tolles Outfit liebe Jecky.<3 Mir war es am Anfang auch etwas unangenehm mit den Fotos, aber das ist relativ schnell verschwunden.
    Man möchte ja immer das perfekte Bild shooten und das geht leider nicht, wenn es einem unangenehm ist. 🙂

    Liebste Grüße
    xo Sunny | http://www.sunnyinga.de

  9. April 24, 2017 / 9:48 pm

    Die Bilder sind total schön geworden und die Military Jacke steht dir hervorragend. Ich suche mir meist Shooting Locations aus, wo wenig Leute sind, weil ich mich doch noch nicht so ganz traue, mich einfach hinzustellen und fotografieren zu lassen, wenn so viele Leute anwesend sind. Aber ich Hoffe das legt sich eines Tages.

    LG Caterina
    http://caterinasblog.com/

  10. April 27, 2017 / 2:20 pm

    I am a baby in blogging and at the beginning I would choose the most secluded areas. With the time I got better at ignoring people’s curiosity and now I honestly do not care so much. Although Erlangen is a small city and chances are you will notice familiar faces, my little secret is to not make eye contact. What draws lots of attention is of course my photographer (aka hubby:p), I am a petite and he is quite tall so he always has to position himself in a way that I don’t look a midget in the pictures. Very embarrassing, people stare! Your military coat is so pretty and you know I love that bag.
    Love from https://tbymallano.com/

  11. April 28, 2017 / 10:10 pm

    Ein wunderschönes Outfit! Ein Kompliment auch für deine Handtasche – die finde ich super! Ich finde es auch sehr spannend wie man sich an Situationen gewöhnen kann und wie schnell einem das Fotografieren vor anderen Menschen gar keine Überwindung mehr kostet. Ich suche mir zwar immer bewusst Orte aus, die nicht überlaufen sind aber eher weil ich vermeiden möchte ständig jemand im Hintergrund des Bilder zu haben.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

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