Lonely by blogging

Blogging - a lonely business? Discussion on Want Get Repeat Blog

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De

Bloggen – der Traumberuf einer jeden Fashionista für den man nicht mal das Bett verlassen muss… Doch der vermeintliche Traum Job hat auch seine Schattenseiten. Eine davon möchte ich heute beleuchten – die Einsamkeit.

Wie sieht wohl der typische Tag einer bloggenden Mittzwanzigerin aus? Aufwachen, im Bett bereits Social Media Kanäle checken und bespielen, sich einen Kaffee holen, an den Laptop setzen, Mails beantworten, Content kreieren… Na, fällt euch etwas auf? Für all diese Dinge muss man keinesfalls sein Haus verlassen, ja oftmals nicht einmal das Bett. Und all die Aufgaben kann man ganz wunderbar für sich selbst erledigen, ganz A L L E I N.

Etwas worüber in der Blogosphäre viel zu wenig gesprochen wird, wie ich finde, die Einsamkeit im Blogging Business. Wir fühlen uns alle so wunderbar ‘social’, wie wir uns stundenlang bei Instagram herumtreiben, Kommentare schreiben und beantworten, eine E-Mail hier und da, vielleicht sogar mal ein Telefonat. Doch was uns fehlt ist oftmals eine echte menschliche Interaktion, von Angesicht zu Angesicht – wir sind gemeinsam einsam.

Das Bloggen erfüllt an sich schon so manches Grundbedürfnis: wir fühlen uns gehört und gesehen, und ja auch irgendwie einer Gruppe zugehörig. Als Mensch definiert man sich oft über genau diese Erfahrungen und wenn man dann auch noch in etwas gut ist, was einem gefällt und wofür man brennt, fühlt man sich so richtig erfüllt. Meiner Meinung nach macht Bloggen aus genau diesem Grund so süchtig. Und beschließt man erst einmal, das ganze professioneller aufzuziehen und sogar zu monetarisieren, ist man plötzlich bereit, jede freie Sekunde dem Bloggen zu widmen.

Mit einem anderen Vollzeit-Job, wie ich ihn habe, befindet man sich so ständig in der Zwickmühle und muss abwägen, ob man denn nun den Abend/das Wochenende mit Bloggen verbringt oder die Zeit für Familie, Freunde und seine sozialen Kontakte nutzt. Und ich gestehe, dass meine Wahl immer öfter auf ersteres fällt. Ich fühle mich ununterbrochen dazu ‘verpflichtet’, mich um meinen Blog und alles was dazu gehört zu kümmern und da ich schon immer gut alleine sein konnte, fällt mir die Entscheidung für den Blog und gegen das ‘sozialisieren’ auch gar nicht schwer. Und ich glaube, vielen von euch geht es ganz genauso.

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ich auf gar keinen Fall eines Tages auf mein Leben zurücksehen und einzig und allein Erinnerungen von einsamen Tagen am Laptop und Smartphone vorfinden möchte. Die einprägsamsten Momente erleben wir meistens nun mal nicht alleine und wieviele solcher Momente unser Leben füllen dürfen, liegt ganz alleine in unserer Hand. Ich finde ganz klar: Socializing ist Arbeit und manchmal muss man sich auch dazu zwingen, etwas anderes als den Macbook Screen zu sehen. Was können wir also tun? Ein guter Anfang, wie ich finde, ist es, sich endlich mit den Menschen hinter den Instagram Profilen und Blog Kommentaren zu treffen. Und genau das habe ich getan – mit meiner lieben Verena von SOMEHAPPYSHOES, wobei auch diese sonnigen Bilder entstanden sind. Klar, ich habe an dem Wochenende vielleicht nicht die Zeit gehabt, den Blogpost mit dem größten Mehrwert ever zu verfassen, aber der persönliche Austausch, mit jemandem der mir so ähnlich ist, hat sich einfach so gut angefühlt und ist eine Erinnerung, die ich nicht missen möchte.

Was ist eure Strategie um trotz Blog nicht zu vereinsamen? XX Jecky

P.S.: Eine meiner besten ‘Strategien’ um nicht als einsamer Blogger zu enden, ist natürlich den besten (Blog-)Partner der Welt an meiner Seite zu haben 😉

En

Blogging – the dream job of all fashionistas, for which you don’t even have to leave the bed…but the assumed dream has its many disadvantages, too. One of which I want to talk about with you today – loneliness.

How do you think a typical day of a blogging mid-twenty year old girl looks like? Wake up, check and feed the social media channels while still in bed, get coffee, lounge in front of the laptop, answer mails, create content…do you recognize something about this? For all of those activities you don’t have to necessarily leave the house, at times not even the bedroom. And all of those tasks you can perform by yourself, completely ON YOUR OWN.

Something that isn’t addressed often enough within the blogosphere, I think, is loneliness in the blogging business. We all feel so wonderfully ‘social’, when we hang out on Instagram, write and answer comments, e-mails here and there, some phone calls ever so often. But what is missing is real human interaction, face to face – we are lonely together.

Blogging does fulfill some major desires like being heard, seen and sort of being part of a group. As a human being you sometimes define yourself through those experiences and when you additionally are good at something that you like and you are passionate about, you can feel really fulfilled by this. This is the reason blogging is so addictive to me. And when you decide to go all in, professionalize and even monetarize your blog, you start to dedicate every second to this great purpose.

With another full time job, like the one I have, you are constantly in a predicament and have to decide how you spend the limited spare time you are given, like weekends and evenings – with the blog or with family and friends. And I have to admit, ever so slightly my choice is more and more often the blog. I constantly feel ‘obliged’ to take care of my blog and all that is connected to it and since I have always also enjoyed being on my own, the choice is often not too difficult for me. And I assume that many of you might feel the same way.

At the same time I am aware that I do not want to look back at my life and only remember sitting in front of my laptop or my phone by myself. And whenever I do decide to meet the people around me, I really enjoy it and I never regret it in retrospect. Those moments with friends and family are precious – and how many of those you’ll have experienced lies in your hands only. I clearly think: Socializing is work and sometimes you have to force yourself to do it and see more than your Macbook screen. So what can we do? I think a good start would be to meet some of those people behind the Instagram profiles and blog comments. And that is also what I have done – in this case with my lovely Verena from SOMEHAPPYSHOES in Metzingen, where we shot today’s photos. I might not have found the time to write an extensive blog post during that weekend, but meeting someone that is really similar to you and that you can relate to in person just feels good and provides you with memories you don’t want to miss out on.

What is your strategy to not be lonely by blogging? XX Jecky

P.S.: Clearly, my best strategy on not ending up lonely is having the best blog partner ever – my boy 😉

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20 Comments

  1. April 3, 2017 / 8:12 am

    Ich kann deine Zeilen sehr gut nachvollziehen, häufig verbringe ich auch am liebsten das Wochenende vor dem Laptop um dann am Montag zurückzublicken und festzustellen, dass ich nicht wirklich etwas Nennenswertes erlebt habe. Sich mit Bloggerkollegen auch im realen Leben zu treffen ist eine super Idee für das “echte” Socialising! Ansonsten versuche ich auch das Shooten von Outfits mit Unternehmungen zu verbinden.
    Liebe Grüße ♡Kristina
    TheKontemporary

  2. April 3, 2017 / 10:02 am

    Ich könnte mir irgendwie niemals einen Vollzeitjob als Bloggerin vorstellen. Nicht weil ich das nicht als echten Job erachte. Das auf keinen Fall. Aber ich könnte mir nicht vorstellen, von zuhause aus zu arbeiten und meine Zeit selber einzuplanen. Ich glaube, ich wäre da niemals produktiv genug. Ich brauche geregelte Arbeitszeiten, die mir von anderen vorgegeben werden und vor allem den sozialen Austausch von Angesicht-zu-Angesicht. Ich finde, wie du es gestaltest, mit einer anderen Vollzeitstelle und dem Blog, ist am ehesten für mich vorstellbar 🙂

  3. April 3, 2017 / 11:50 am

    Super toller Beitrag, Liebes, du triffst es echt auf den Punkt! Ich lese den Beitrag und sitze hier, allein an meinem Schreibtisch, bei Sonnenschein und kümmere mich um genau das: meinen Blog. Ok später muss ich noch in die Uni und vorher treffe ich mich noch kurz mit einer Freundin, aber oft verbringe ich mein Wochenende mehr mit Content produzieren und vielleicht noch einem Kaffee-Date mit Mami (lässt sich immer gut mit dem Shooten kombinieren und auch von eine Chai Latte kann man Bilder machen), als damit das Wetter mit meinen Freunden zu genießen…
    Vielleicht hast du ja mal Lust dich mit mir zu treffen, wenn wir uns schon nie spontan beim Shooten sehen (und das obwohl Erlangen ja doch irgendwie ein Dorf ist und wir die gleichen Plätze und Tage zu bevorzugen scheinen!:D )
    Liebe Grüße
    Eva

    http://www.eva-jasmin.de

  4. April 3, 2017 / 1:11 pm

    Super schöne Bilder sind da von euch beiden entstanden *-* Ich kenne das nur zu gut, man kann sich gut und gerne in der “sozialen Welt” verlieren und stundenlang alleine verbringen. Glücklicherweise kann ich aber auch meine Zeit offline mit Freunden und der Familie sehr gut genießen und vergesse meist die online Welt zu diesem Zeitpunkt… (Was als Blogger jetzt nicht ganz so optimal ist :D) Aber es gibt einfach Momente die will ich zu 100% genießen und merke dies wenn ich überhaupt nicht dran denke mein Handy zücken zu müssen 😉
    Hab eine schöne Woche*
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  5. April 3, 2017 / 2:13 pm

    Wie immer sehr treffend formuliert und ich finde es toll, dass du das Thema angesprochen hast. Ich habe vor ca. einem Monat ziemlich naiv damit angefangen zu bloggen. Eher aus dem Gedanken heraus das ich gerne schreibe und das mit anderen teilen möchte. Aber es kostet wirklich unendlich viel Zeit und die Zwickmühle tolle Bilder + Beiträge zu schreiben oder das Handy mal beiseite zu legen ist wirklich groß. Ich entscheide mich immer noch ganz bewusst für Freunde und Familie und lege das Handy dann auch mal weg. Es ist eben ein Hobby und wenn es ein dann 5 Follower weniger sind, ist das am Ende ja eigentlich auch nicht so schlimm. Aber die Versuchung dabei aufs Handy zu schauen ist natürlich da…Daher finde ich es sehr cool, dass du dich mit den Personen hinter den Blogs triffst/treffen willst. Da schlägt man ja praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe ;).

  6. April 3, 2017 / 3:09 pm

    So schöne Bilder von euch zwei Süßen ♥

    Und ich finde wirklich toll, dass du das Thema so offen und ehrlich ansprichst, da wie du schon sagst- viele das Thema tabuisieren und niemals erwähnen würden. Ich mag auch den Austuasch mit anderen Bloggern supergeren – sei es jetzt gemeinsam zu shooten oder auch gemeinsam Events zu besuchen.
    Und mir geht es genau wie dir – ich möchte nicht mein Wochenende komplett allein mit Bloggen verbringen sondermn Freunde und Familie treffen und meine Zeit mit Ihnen verbringen ♥ Zum Glück bekommt man ja moistens beides ganz gut unter einen Hut – mittlerweile habe ich meinen Freund, meine Mum oder auch ein paar Freundinnen schon gut “angelernt” zum Fotos schießen 😉

    Hab eine wunderbare Woche meine Liebe,
    xxx
    Tina

    http://www.styleappetite.com

  7. April 3, 2017 / 8:19 pm

    Du Süße sprichst mir aus der Seele. Es ist immer eine schwere Entscheidung und manchmal entscheide ich mich auch für den Blog und bevorzuge die Zeit alleine vor dem Laptop. Aber Philip und ich haben einen super Weg gefunden, wie wir beides vereinen können und uns bestimmte Zeiten auch als Auszeit von Blog überlegt. So wie Du habe ich ja auch einen Partner, der all das unterstützt und immer mehr ein Teil davon wird. Da haben wir Glück. Ich finde es einfach sooo schön, dass wir uns nun schon das 2. Mal so getroffen haben und aus einer social life Begnung auch eine echte Freundschaft entstehen kann! Wir hatten so einen tollen Tag zusammen und ich hoffe gaaaanz bald auf eine Wiederholung <3

    Küsschen aus Metzingen, Verena
    http://www.somehappyshoes.com

  8. April 4, 2017 / 9:11 am

    Liebe Jecky,
    ja das ist schon was wahres dran! Man muss manchmal auch einsehen, dass man sich entscheiden muss. Da ich das Bloggen in weniger professionelllen Rahmen betreibe als du, habe ich noch nicht das Gefühl, dass mich das Bloggen davon abhält soziale Kontakte weniger zu pflegen ( vielleicht schreibe ich weniger bei Whatsapp als früher, denn sobald ich das Handy in der Hand habe bin ich eher auf Instagram unterwegs). Ich denke das hängt aber auch damit zusammen, dass ich ja noch studiere und somit mehr Zeit habe als du mit einem Vollzeitjob!
    Eure Bilder sind traumhaft schön !!!
    LG Eli
    http://www.doctorsfashiondiary.com

  9. April 4, 2017 / 9:34 am

    Ihr sehr einfach großartig aus! Ich liebe College Jacken! 🙂

    ♥ Amy, von aniceamy.blogspot.de

  10. April 4, 2017 / 10:49 am

    Oh ja, das glaube ich gerne. Allerdings glaube ich, dass jeder der Selbstständig ist – so ja auch Blogger – lernen muss, eine Auszeit von seiner beruflichen Tötigkeit zu nehmen. Am Anfang fällt es noch schwer, vor allem wenn man im Aufbau steckt. Ich glaube beim bloggen ist es nicht nur deswegen schwer, da man das Haus/Bett nicht verlassen muss, sondern weil es ja meistens als Hobby angefangen hat. Das hat man ja gerade in seiner Freizeit gemacht – jetzt ist es anders 🙂

  11. April 5, 2017 / 12:22 am

    Total interessant, darüber habe ich noch nie so richtig nachgedacht. Tatsächlich hat sich das Bloggen bei mir in der Zwischenzeit auch zu einem Vollzeitjob entwickelt. Allerdings bin ich nicht nur für meine eigene Seite als Bloggerin aktiv. Allein dadurch habe ich zum Glück schon ein paar Berührungspunkte abseits vom Bildschirm und komme “raus aus dem Bett” 😀
    Zudem achte ich tatsächlich bewusst darauf, nicht im Home Office zu verkümmern. Ich treffe mich in der Mittagspause oder Nachmittags zum Kaffee mit Freunden oder setze mich einfach allein in ein Café – einfach um mal raus zu kommen. Das muss man aber tatsächlich richtig planen und zu einem festen Bestandteil seines Tages machen.
    Zudem habe ich das große Glück mittlerweile auch einige Blogger hier in Bremen zu kennen. Mit diesen treffe ich mich auch mind. einmal die Woche zum Fotos machen, um über unsere Blogs zu quatschen und – wieder einmal – um die Zeit mit “echten” Menschen zu genießen.

    Liebe Grüße!
    Anna

    PS. Als ich deine Fotos gerade gesehen habe, ist mir witzigerweise aufgefallen, dass ich Verena schon zwei mal flüchtig getroffen haben 😀

  12. April 5, 2017 / 12:50 pm

    You both look great! I know what you are talking about, even thought I just started blogging I can see what you are going through in a very very smaller scale though! This is the problem with the internet, you can communicate with eveybody at anytime and you end up isolating yourself! Even people who don’t blog can relate to an extend… How many times a day can we see group of people “hanging out” but still being on their phones ignoring each other?
    But you also mentionned it the good part of blogging : meeting new people with the same interests and that is amazing! You both look amazing! Love your lipstick btw !

    have an awesome day 😀

    xx

    Alexandra – http://fashionsymposium.com/

  13. April 8, 2017 / 4:52 pm

    So ein hübscher Look! Deine Worte haben so viel Wahrheit – glaube auch, dass es ne ganz einsame Sache werden kann! Bei mir sind es meine engsten Freunde – die keine Blogger sind – und mich noch so gerne aus der Parallelwelt reissen 🙂
    Liebst, Mirjam | http://www.miiju.ch

  14. April 10, 2017 / 10:57 am

    Ein richtig richtig toller Beitrag. Und ja, du hast Recht. So ein Blogger Alltag kann schon ziemlich einsam sein. Ich finde es toll, dass ihr euch getroffen habt, um dem entgegenzuwirken.

    Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche.

    Liebe Grüße

    Charlotte von http://www.importantpart.de

  15. April 20, 2017 / 1:01 am

    Du sprichst mir aus der Seele… mir geht es ähnlich wie Dir: ich blogge neben meinem Vollzeit-Job und dies geht natürlich zu Lasten des “normalen” sozialen Lebens. Es gab sogar schon Tage, an denen ich überlegte, die Mittagspause nicht mit meinen Kollegen, sondern mit Blog-Arbeit verbringe. Sagte mir dann aber, dass dies einfach zu weit geht! Kontakte zu echten Menschen sind einfach essentiell und viel zu wichtig.

    Mach weiter so, liebe Jecky

    Liebe Grüße
    Jennifer

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