MoMo #77 – How to abandon self criticism and become your own biggest fan

How to stop self criticism and become your own biggest fan | Motivation Monday on Want Get Repeat

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De

Wann immer ich eine holprige Woche habe, fällt mir ein bestimmtes Verhalten auf, in das ich immer zu verfalle. Ich nörgle an mir  selbst herum, nichts, woran ich arbeite, scheint gut genug zu sein und habe ganz allgemein den Eindruck, nichts (richtig machen) zu können. Dieses Gefühl dürfte euch bekannt vorkommen, denn laut Studien machen Frauen genau das durchschnittlich 8 Mal am Tag: sich selbst kritisieren. Und obwohl diese ewige Kritik an uns selbst meist nur für noch mehr Frust sorgt, fällt es uns so schwer, diese gemeine innere Stimme ruhig zu stellen. Was können wir also tun um endlich aufzuhören uns selbst zu kritisieren und der größte Fan von uns selbst zu werden?

Die Kunst des Vergleichs

Die Situationen, in den wir Kritik an uns selbst äußern, resultieren meist aus einer ganz natürlichen menschlichen Gewohnheit: dem Vergleich. Ja, in manchen Momenten, so scheint es, ist plötzlich jeder hübscher, erfolgreicher, klüger und glücklicher als wir selbst.

Ich gehöre jedenfalls nicht zu den Menschen die den Vergleich mit anderen als prinzipiell falsch ansehen. Manchmal kann man dadurch auch einiges lernen oder auch neue Ideen und Träume definieren. Meiner Meinung nach kommt es nur darauf an, wie genau man sich mit anderen vergleicht und ob man sozusagen ‘die Kunst’ des Vergleichens beherrscht.

Wenn man also mal wieder sein eigenes Leben mit dem ach so perfekten (was es nie ist…) Leben einer anderen vergleicht, ist es vor allem wichtig daraus Motivation statt Frust zu ziehen. Anstatt sich also zu denken, dass man ja eh nie so eine tolle Reise machen wird, ein so schönes Auto haben wird oder ganz allgemein so erfolgreich sein wird, fragt euch, welche Schritte notwendig wären um das, was ihr da so anhimmelt, zu erreichen und schöpft daraus Ansporn. Fokussiert euch dabei vor allem auf Attribute und Eigenschaften, die ihr an euch selbst wirklich beeinflussen könnt.

Bleibt beschäftigt

Eine Strategie die sich für mich als super erwiesen hat, wann immer ich eine nervige Gewohnheit – wie die ständige Selbstkritik ablegen wollte? Ich habe versucht zu beobachten, in welchen Situationen ich in diese Gewohnheiten verfalle, was genau sie auslöst. Beobachtet mal, wann genau sich das Gefühl von Unzufriedenheit heranschleicht und ich könnte wetten, dass es auch bei euch eher in einsamen Momenten der Fall ist. Genau dann, wenn man eigentlich nichts zu tun hat und nur so vor sich hin vegetiert, oder? Ich jedenfalls erlebe Momente der Selbstkritik kaum wenn ich super beschäftigt bin, weshalb mein Tipp an dieser Stelle ist: Keep yourself busy!

Sucht euch ein Hobby, dass euch richtig Spaß macht und euch motiviert, besser zu werden. Seid viel unter Leuten und bleibt ganz einfach aktiv. So beschäftigt ihr euer Gehirn einfach sehr mit anderen, positiveren Gedanken und gebt der inneren kritisierenden Stimme keine Chance.

Legt ein ‘Feel-Good’ Buch an

Hey, Digital Natives, wenn euch das Wort ‘Buch’ schon abschreckt – alternativ funktioniert das Ganze auch super mit einem Foto-Ordner auf dem Handy. Die Idee: Sammelt einfach all das, was euch ein positives Gefühl gibt. Fotos von Reisen, besondere Momente mit euren Liebsten, Zitate für mehr Selbstbewusstsein, Komplimente, die euch gemacht wurden, Erinnerungen an Ziele, die ihr bereits erreicht habt.

So simpel dies auch klingen mag, es funktioniert! Denn so habt ihr, ob in physischer oder elektronischer Form, immer ein Päckchen gute Laune dabei und das hilft ungemein dabei, fiese Gedanken zu vertreiben!

Kümmert euch mal wieder ein bisschen um euch selbst

Etwas, das wir alle viel zu selten tun, denn es scheint immer etwas wichtigeres zu geben, oder? Dabei muss keiner von uns einen ganzen Spa Tag einlegen, um mal wieder etwas für sich selbst zu tun. Mir persönlich hilft oft schon eine Kleinigkeit am Tag um meine Laune anzuheben und die Selbstkritik zu vertreiben. Also gönnt euch doch mal wieder:

  • Eine Folge eurer Lieblingsserie
  • Eine Maniküre oder Pediküre
  • Ein besonderes Essen
  • Ein bisschen neue Deko für euer Zuhause (wie wärs mit dieser coolen Idee von Kati on Clouds?)
  • Einen Spaziergang bei Sonnenuntergang

Ich wünsche euch eine tolle, ganz selbst unkritische Woche 😉 XX Jecky

En

Every time I’ve had a rough week, I notice a certain behaviour of mine that I always fall into. I criticize myself, nothing that I am doing seems to be good enough in those situations and I generally feel like I can’t do anything (right). This feeling should be familiar to a lot of you, as according to studies, women show this behavior on average 8 times a day. And even though this criticism towards ourselves only leads to even more frustration, it sems so hard to shut this negativ inner voice down. So what is there to do in order to abandon self-criticism and become our own biggest fans?

The art of comparison

Those situations when we criticize ourselves very often result from a totally natural human habit: the comparison. Yes, in some moments – it seems – everyone else appears to be prettier, more successful, smarter and happier then us.

I don’t belong to the group of people that generally thinks comparing yourself to others is wrong. Often there is quite a lot to learn from it or it can bring you new ideas or help to define your own dreams and goals. If you ask me, it all depends on how you compare yourself and if you master the art of comparison, so to speak.

So if you again compare your own life with the oh so perfect (which it never actually is) life of others, try to gain mativation from it instead of frustration. Instead of thinking that you will never be able to go on such a great trip, drive a car like that or become anywhere close to that successful, ask yourself, which steps would be necessary to acquire what you aspire so much and take that thought to increase your own drive. In doing so, focus on attributes and characteristics that you can actually influence when it comes to yourself.

Keep yourself busy

One strategy that proved itself tremendously valueable for me whenever I wanted to rid myself of a characteristic I didn’t like – like destructive self-criticism? Trying to find out when you fall into said behavior and what the root cause has been. Try to observe how this feeling of dissatisfaction creeps up on you and I bet it will be in moments when you feel lonely. Moments when there is not so much to do and you are more or less sitting and staring, right? I myself very seldomly encounter self criticism when I am super busy, so my tip goes: keep yourself busy!

Try to find a hobby that you really enjoy and that motivates you to get better. Try to be amongst other people and stay active. That is how you can keep your brain busy with very different, positive thoughts and at the same time you will silence the inner critical voice.

Set up a ‘Feel-Good’ book

Hey, digital natives, if the word ‘book’ already scares you – alternatively it also works well with a a photo-folder on your smartphone. The idea: Gather all the things that provoce a positive feeling in you. Photos from your travels, special moments with your loved ones, quotes for more self-confidence, compliments that you have been given, memories of goals you have already achieved.

As simple as it sounds, it works! Because this way you will have, in physical or electronic form, a package of good mood with you and that really helps in blowing away nasty thoughts.

Practice self-care

Something we usually do way too seldomly, as there is always something more important to do, right? But you don’t have to go to the spa for a whole day in order to treat yourself. Me personally, I already enjoy little things throughout the day to raise my mood and get rid of self doubts. So treat yourself with something like:

  • An episode of your favorite series
  • A manicure or pedicure
  • A nice dinner
  • A little bit of new decoration for your home (how about this cool idea from Kati on Clouds?)
  • A walk during sundown

I wish you all a great, very self-friendly and uncritical week 😉 XX Jecky

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19 Comments

  1. April 24, 2017 / 8:12 am

    Guten Morgen meine Liebe! Wieder mal ein ganz toller Post von dir! 🙂 Ich finde deinen Schreibstil unglaublich toll!
    Was mir in letzter Zeit gegen diese Selbstkritik und innere Unzufriedenheit gut geholfen hat ist eine ganz tolle Übung:
    Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht abends vor dem Einschlafen in Gedanken durchzugehen, worauf ich an diesem Tag stolz bzw. worfür ich dankbar sein kann.
    Man schläft nicht nur sehr viel zufriedener ein, sondern lenkt seinen Fokus automatisch auf die positiven Dinge. Das verändert nach einiger Zeit die gesamte innere Einstellung und macht ausgeglichener und zufriedener. So simpel, aber total wirkungsvoll!

    Liebste Grüße
    Verena

    http://www.my-philocaly.com

  2. April 24, 2017 / 8:50 am

    Ein toller Post! Ich denke, wir vergleichen uns viel zu oft mit anderen, als zufrieden mit dem zu sein, wer wir sind. Die Idee mit dem Buch finde ich ja toll :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

  3. April 24, 2017 / 10:14 am

    Mit sich selbst ist man leider oft viel zu kritisch und das kann schnell nach hinten los gehen. Ich versuche auch einfach alles positiv zu sehen bzw. positiv umzusetzen.

  4. April 24, 2017 / 1:14 pm

    Liebe Jecky, dieser wunderbare Beitrag kommt wirklich zur rechten Zeit: da ich gerade an meiner Master-Arbeit sitze, bin etwas zu viel alleine mit meinen Gedanken. Das führt dann häufig zu dem von dir beschriebenen Mechanismus. Doch ein Spaziergang mit meiner Hündin und eine kleine Social Media Auszeit helfen wirklich sehr!
    Liebe Grüße ♡Kristina
    TheKontemporary

  5. April 24, 2017 / 1:54 pm

    Oh erstmal ein risen Lob an dieese tollen Fotos Jecky ♥ Die sind wirklich wunderschön geworden – so tolle Details und eine wunderbar gemütliche Stimmung! Irgendwie fotografieren wir recht wenig in unseren eigenen 4 Wänden aber dank dir werde ich das jetzt auch mal wieder ausprobieren 🙂

    Und ich finde deine Tipps super umsetzbar – das Feel Good Buch hört sich klasse an ♥ ja ich denke mir geht es auch meist so mit dem “Vergleichen und nörgeln” genau dann, wenn ich nichts zu tun habe oder es allgemein schon ein blöder Tag war und man dann auf Instagram das “angeblich so perfekte Leben” der anderen sieht… 😉

    Hab eine tolle Woche ♥
    xxx
    Tina

    http://www.styleappetite.com

  6. April 24, 2017 / 11:48 pm

    wahre Worte meine Liebe! Ich denke es gibt ein gesundes Maß Selbstkritik und auch Vergleich mit anderen. Es darf nicht zu häufig und zu streng sein aber einige dieser Momente motivieren mich auch immer besser zu sein oder an meinen Zielen zu arbeiten. Ein toller Post und richtig schöne Bilder <3

    Liebe Grüße, Verena
    http://www.somehappyshoes.com

  7. April 25, 2017 / 3:03 am

    Great post! I agree with you about comparison. You never know someone’s full story, but it’s ok to get inspired by other people’s actions as long as you don’t bring yourself down while doing it.
    xx

  8. April 25, 2017 / 9:46 am

    Guten Morgen und ein Kompliment für diesen tollen Beitrag! Du schaffst es immer mit einer so schönen Leichtigkeit Themen zu behandeln, die uns immer wieder im Alltag beschäftigen. Ich stimme dir zu und finde auch, dass Vergleich etwas gutes haben kann, wenn man, wie du sagst, die “Kunst” beherrscht und sich dadurch anspornen lässt über uns hinaus zu wachsen. Das mit dem Fotoalbum finde ich eine tolle Idee :).

    Liebe Grüße, S.

  9. April 25, 2017 / 3:08 pm

    Mal wieder ein toller Beitrag! Ich versuche zu meditieren, wenn ich mich völlig blöd finde. Manchmal hilft es, manchmal nicht, kommt auch sehr auf den Auslöser an. Wenn ich zu selbstkritisch bin, weil ich zu viel Instagram geguckt habe und alle immer schöner und erfolgreicher sind als ich, dann hilft nur das Smartphone wegzulegen, mich daran zu erinnern, dass Photoshop überall verbreitet ist und was ich alles schon erreicht habe. Das erdet.
    Du hast übrigens völlig Recht: wenn man busy ist, dann kommen solche Gedanken nie. Aber immer busy sein ist auf Dauer auch anstrengend 🙂
    xo ♥
    Claudine / http://www.claudinesroom.com

  10. April 25, 2017 / 9:21 pm

    Liebe Jecky,
    mega guter Post! Die Punkte würde ich alle so unterschreiben, besonders “beschäftigt bleiben” ist ein Tipp, den ich mir noch mehr zu Herzen nehmen muss, auch wenn ich mir dessen bereits wohl bewusst bin. Sonntags beim Binge-netflixen, da überkommt es mich am häufigsten, dieses nagende Gefühl.

    Und logo, Posttitel müssen Clickbaits sein, aber trotzdem bin ich gegen die Generalisierung von Selbstkritik als Etwas negatives, denn oft ist sie , ähnlich wie bei den vergleichen, auch ausschlaggebende Punkt endlich den Po Hochzubekommen und etwas zu ändern.

    Die Bilder sind wunderschön und fangen die Stimmung des Posts so gut ein!

    Liebst Jules

  11. April 25, 2017 / 9:55 pm

    Ganz toller Beitrag. Ich weiß genau was du meinst und kann da super gut mitfühlen. Dein Tip mit dem Buch finde ich sehr gut.

    Liebste Grüße
    Ruth
    http://ruthgarthe.com

  12. April 25, 2017 / 11:39 pm

    Mein ewiger Perfektionismus geht leider oft einher mit Selbstkritik – keine gute Kombination;) Die Idee mit dem “Feel-Good” Buch finde ich richtig toll, die werde ich mir merken!

    Liebe Grüße
    Luisa von Sparkly Inspiration

  13. April 26, 2017 / 3:12 pm

    Tolle Bilder meine Liebe <3 Und wie Recht du hast! Wir Frauen sind einfach sehr gut darin an uns selbst zu zweifeln und uns vor allem mit anderen zu vergleichen. Und das ist die schlimmste Unart 🙁 Aber auch ich kenne sie selbstverständlich und dann werden die Selbstzweifel noch größer 🙁
    Tolle Tipps, ich muss mir auch mal wieder etwas ME-Time gönnen 🙂
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  14. April 26, 2017 / 4:28 pm

    Liebe Jecky, Vielen Dank für deine ehrlichen Worten und den inspirierenden Beitrag! Ich bin auch der Meinung, dass ein Vergleich mit anderen ab und an nicht schadet. Dadurch kann man auch so manches lernen und sich selbst verbessern. Wenn eine gesunde Portion Selbstkritik allerdings in Frust umschlägt, ist das alles andere als lustig …

    Liebst, Sarah-Allegra
    http://www.fashionequalsscience.com/

  15. Bernadette
    April 28, 2017 / 9:58 pm

    Wie immer ein toller Monday Motivation Post! Und an dieser Stelle kann ich nur danke sagen, denn nachdem ich mich heute schlecht gefühlt habe weil ich mit einer Freundin shoppen war, die um einiges dünner ist als ich, war dieser Beitrag genau was ich brauchte! Also danke dafür und ich freue mich schon auf den näschten Montag 🙂
    Liebe Grüße, Bernadette

  16. July 17, 2017 / 3:16 pm

    Liebe Jecky,
    oh ja, das kenne ich auch gut…. Deine Tipps und dein Worte sind sehr hilfreich. Klasse fand ich das mit der Beschäftigung. Das stimmt! Ich kann das auch beobachten, und es trifft auch für vieles an anderen negativen Gefühlen zu. Sobald ich mich eifnach auf meine Arbeit konzentriere, oder einfach etwas tue, was mir Spaß mach tund mich voll vereinnahmt, bleibt gar keine Zeit und Energie für sowas. (-; Liebe Grüße!

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