Thoughts on dealing with social (media) pressure

 

How to deal with social media pressure | Motivation Monday on Want Get Repeat Fashion Blog Nürnberg Modeblog Erlangen

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Mein Geständnis des Tages? Ich liebe es auch mal so richtig langweilig zu sein. Diese ‚ich verbringe den ganzen Tag im Pyjama auf der Couch obwohl das Wetter schön ist‘ – Art von langweilig. Doch das moderne Leben in Kombination mit meiner Social Media Sucht dämpfen meine Freude über das (so seltene aber irgendwie ziemlich wertvolle) Couch-Potato Dasein. Schon nach einigen Sekunden des Scrollens durch meinen Instagram Feed fühle ich mich schuldig und so, als sollte ich lieber 2345 andere Dinge tun. Ein super fotogenes Essen zu mir nehmen zum Beispiel oder mich mal wieder im Fitness-Studio blicken lassen. Auch mich in ein Street Style taugliches Outfit zu schmeißen erscheint mir plötzlich erstrebenswerter als mein Pyjama Look und außerdem sollte ich am besten eh alles hinschmeißen und einfach um die Welt reisen.  

Dieses Gefühl lässt sich ganz gut als ‘Sozialer Druck’ beschreiben und ist ein weit verbreitetes Phänomen unserer Generation. Dieses Phänomen ist zwar alles andere als neu, doch unsere Eltern und Großeltern sahen sich meist nur mit den Vergleichen zu Nachbarn oder Schulfreunden konfrontiert, während wir uns gefühlt mit der ganzen Welt vergleichen und messen. Wenn ich ganz ehrlich bin, treibt mich das Gefühl, dass andere immer mehr und tollere Dinge besitzen oder einfach mehr Spaß in ihrem Leben haben oft ziemlich in den Wahnsinn. Aber ich liebe Social Media und möchte mich eher auf die Vorteile dieser Apps fokussieren. Mit der Zeit habe ich deshalb einige Strategien entwickelt, auf die ich mich verlassen kann, wenn es darum geht, mit dem Druck, der durch Social Media entsteht, klar zu kommen.

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Seien wir mal ehrlich…

Wann immer sich mal wieder Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben dank Social Media breit macht, finde ich es super hilfreich, sich folgende Punkte bewusst zu machen:

  • Instagram Fotos erfolgreicher Accounts bestehen aus stark konstruierten und durchdachten Aufnahmen der besten Momente. Niemand teilt gerne unglückliche und unschöne Momente in dieser App.
  • Das bedeutet also, dass du dein alltägliches Leben mit den absolute besten oder bestaussehendsten Momenten eines anderen Menschen vergleichst. 
  • Diese hervorgerufene Angst, etwas zu verpassen (FOMO!) ist außerdem ein gekonnt eingesetztes Marketing Instrument, das genau dafür sorgen soll, dass wir uns schlecht fühlen und versuchen durch Käufe, Reisen oder Erlebnisse dieses Gefühl auszugleichen 

Dies zu realisieren und auch für mich selbst einfach mal auszusprechen hilft mir ungemein, mit den negativen Vibes durch den Druck sozialer Medien umzugehen. 

Fokussier dich auf deine persönlichen “Trigger” positiver Gefühle

Bei manchen Dingen weiß ich einfach, dass sie das Potenzial haben, mich sofort glücklicher zu machen – seien sie auf den ersten Blick noch so gewöhnlich und unbedeutend. Das kann zum Beispiel das Gespräch mit einer Freundin sein, die meine Social Media Sucht teilt und deshalb genau versteht, wie ich mich fühle.  Oder eine Folge meiner aktuellen Lieblingsserie – was immer euch ablenkt, ist erlaubt. Noch ein paar Beispielsaktivitäten, die mir immer helfen gefällig? 

  • Schaut euch Bilder aus der Anfangszeit von Bloggern/Instagrammern an. Ich meine die Anfangszeit, als auf Instagram tatsächlich noch Eindrücke aus dem Alltag geteilt wurden und die Nutzer noch die integrierten Instagram Filter benutzt haben. Ihr wisst genau, welche Zeit ich meine 😉 In den meisten Fällen werdet ihr feststellen, dass hinter all diesen Accounts auch nur gewöhnliche Menschen stecken, die alles andere als perfekt sind und das fühlt sich SO GUT an!
  • Bewegt euch! Ja, Sport (oder auch schon ein Spaziergang) ist die einfachste und günstigste Therapie! Ja, das habe sogar ich als absoluter Sportmuffel inzwischen verstanden. 
  • Wann immer ihr versucht, euch von Dingen abzulenken, auf die ihr durch euer Smartphone Zugriff bekommt (wie zum Beispiel die 500 herumschwirrenden Bilder von Mykonos/Santorini in eurem Instagram Feed) ist eine einfache Strategie, das Handy einfach mal außerhalb eurer Reichweite abzulegen. Klar gibt es auch Apps, die die Benutzung von Social Media Applikationen auf eurem Smartphone für eine bestimmte Zeit blocken, doch meistens reicht es mir schon, das Handy in ein anderes Zimmer zu legen, so dass ich es einfach nicht sofort greifen kann. 

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Wandle Frust in Motivation um

Wenn Bilder aus dem Leben von anderen bei mir für einen bitteren Nachgeschmack sorgen, betrachte ich das als eine Art Warnung. Eine Warnung, dass die Art, wie ich mein Leben gerade lebe, mich nicht gänzlich erfüllt und ich wohl etwas daran verändern muss. Vielleicht sollte ich also doch ein super fotogenes Essen zu mir nehmen, mich mal wieder ins Fitness-Studio trauen, ein cooles Outfit überwerfen und die nächste Reise buchen. Ja, der soziale Druck dank neuer Medien ist auch meine Quelle von Motivation, eine neue Art von Antrieb. Und warum sollten wir dem nicht auch nachgeben, solange es uns wirklich zu glücklicheren Menschen macht? XX Jecky

En

Confession alert: sometimes I like to be really boring. That ‘wearing your PJs all day and spending the whole Sunday on the couch even though the weather is oh so great’ – kind of boring. But modern life in connection with my permanent need for social media dull my (quite rare but so precious) couch potato existence. Already within some seconds of scrolling through my Instagram feed I feel like I should do 2345 other things rather than what I am doing right now, such as enjoy a picture-perfect meal, get my butt on the treadmill, rock that gorgeous outfit or leave everything behind to travel the world.

The feeling I’m talking about is a wide spread phenomenon of our generation: Social pressure. Social pressure is anything but new, however compared with the life of our parents and grand-parents, we are not only confronted with comparing ourselves to neighbors or class mates but basically the whole wide world. Honestly, the feeling that others always possess more or better things and that their life is simply more fun than mine drives me insane from time to time. As I love social media and want to enjoy its upsides instead of letting it make me sad, there are certain strategies I always rely on when I feel this mean social pressure sneaking upon me.

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Let’s get real

Whenever I feel unsatisfied with my life and this feeling is triggered by what I saw on social media, I find it super helpful recall certain facts about the way people post on those apps:

  • Instagram photos of popular accounts are thoroughly constructed images of their best moments. No one likes to share their bad moments on social media.
  • Meaning: you are right now comparing your every-day life to someone’s best moments
  • In addition, the FOMO (fear of missing out) you get from those photos or videos is oftentimes a well thought-out marketing method that is designed to make you feel bad and make you buy a certain product, book a certain trip etc.

Realizing and mentally speaking out these truths oftentimes already helps me cope with negative feelings triggered by social (media) pressure.

Refocus on your personal sources of positivity

There are certain things I know I can rely on to make me feel good – however small or random they might appear. It may be talking to a friend that is a sucker for social media just like you and thus knows exactly how you feel. Or it could be an episode of your currently favorite series. Whatever gets your mind off the negative feelings you’re exposed to right now is allowed. Here is a variety of activities which have proven their effectiveness for me:

  • Check out older photos of the blogger/instagrammer you are currently comparing your life to. I mean those from the days when Instagram was just a platform to share random moments and people were even using the app’s own filters. Yep, you know EXACTLY what I am talking about. In most cases those photos will prove that we are all just normal human beings with imperfections and that feels G-O-O-D.
  • Get moving! Physical activity is simply the cheapest and easiest therapy. Yep, even I a.k.a. Miss Lazy-Bum have to admit that.
  • Whenever you’re trying to get your mind off things happening on your phone (like those 500 Mykonos/Santorini photos in your feed for example) one of the easiest strategies is to just put your phone somewhere you cannot instantly reach it. Obviously there are also apps that can block the usage of social media on your phone for a certain time but simply not being able to grab my phone already does the trick for me.

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Turn frustration into motivation

When seeing someone else’s life in photos leaves a bitter aftertaste to me, I take it as a warning sign. A warning sign that the way I am living my life right now does not satisfy me and I (oftentimes subconsciously) want to change something about it. So maybe, after all I should enjoy a picture-perfect meal, get my butt on the treadmill, rock that gorgeous outfit or book a dreamy trip. As long as it truly makes me a happier person. XX Jecky

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12 Comments

  1. August 21, 2017 / 10:21 am

    Liebe Jecky,
    danke für diesen Artikel. Werde mir einige Punkte zu Herzen nehmen, wenn auch ich mal wieder etwas deprimiert bin und mein Leben in Frage stelle haha 🙂
    Aber zum Glück überwiegt die Motivation und Inspiration die ich durch Instagram bekomme meistens.

    Liebste Grüße
    Carina

    http://www.kolumne-carrie.com

  2. August 21, 2017 / 12:05 pm

    Das kenne ich nur zu gut #fomo Blödes Gefühl, stimmt. Meistens erdet mich dann mein Freund wieder und auch ich poste nur selten spontane Fotos bei Instagram, sondern meistens die schönen, bearbeiteten von den Fotoshootimgs.
    Ich versuche die ganze tolle Bilderflut als Inspiration zu sehen und das klappt ganz gut!
    Eine schöne Woche wünsche ich dir.
    Love ♥
    Claudine / http://www.claudinesroom.com

  3. August 21, 2017 / 5:09 pm

    Mega gut geschrieben – kann ich auch so zu 100% unterschreiben wobei ich meistens kein schlechtes Gefühl habe, wenn ich einfach mal den ganzen Tag auf dem Sofa verbringe – im Gammellook – und mir eine Schnulze nach der anderen reinziehe. Früher war das anders – heute bin ich da ganz relaxt muss ich sagen. Zum Glück, denn wenn ich mich an die Zeit zurück erinnere, wo ich in einer Traumwelt aus perfekt inszenierten Instagrambildern gefangen war und an allem und jedem gezweifelt habe – vor allem an mir selbst, dann bin ich froh, dieses Tief nenn ich es mal, überwunden zu haben. Instagram spiegelt nur einen winzigen Bruchteil des wirklichen Lebens wieder und dies muss sich nur jeder öfters vor Augen halten.

    Liebste Grüße, Aline von http://www.Fashionzauber.com

  4. August 21, 2017 / 9:33 pm

    Liebe Jecky,
    tatsächlich kannte ich das Gefühl ganz gut. Irgendwann war ich so dermaßen unerfüllt von allem, dass ich das Bloggen für eine Weile komplett hingeschmissen habe und auch kaum noch auf Instagram unterwegs war. Ich habe mein Leben von vorne bis hinten umgekrempelt und jetzt kommt dieses Gefühl bei mir tatsächlich gar nicht mehr.
    Ich finde diese “gestellten Poser-Fotos” tatsächlich eher traurig, weil ich weiß wie sie entstehen und dass der betreffende Blogger in diesem Moment vermutlich nicht ansatzweise soviel Spaß hatte wie man denkt. Ich selbst kann mein Leben extrem genießen und habe deswegen kaum mehr Bilder, die ich auf Instagram teilen könnte, weil in den Momenten, die ich richtig genieße, Instagram das letzte ist, woran ich denke. Seit ich das gecheckt habe, geht es mir viel besser. Lebe einfach den Moment. Und wenn dein Moment sich auf der Couch richtig anfühlt, dann ist das doch prima!
    Liebe Grüße
    Ruth

  5. August 22, 2017 / 9:39 am

    Ein schöner Post meine liebe Jecky ♥ Und ich denke das was du beschriebst, hat wohl jeder von usn schon einmal so oder so ähnlich gefühlt. An schlechten Tagen lasse ich mich dann gerne mal in Selbstmitleid ertrinken und jammere – an guten Tagen sehe ich es wie du als Motivation. 🙂 es ist also Segen und Fluch zugleich würde ich sagen. 😉 Aber so oder so weiß ich denke ich immer was mir amw ichtigsten ist: meine Liebsten um mich herum und Gesundheit – das darf man glaube ich niemals vergessen ♥

    xx und hab eine fabelhafte Woche meine Liebe 🙂
    Tina.
    http://styleappetite.com

  6. August 22, 2017 / 9:40 am

    Ein wundervoller Post liebe Jecky, in dem sooo viel Wahrheit steckt! Auch mal locker machen, auch mal langweilig sein, das ist doch super!!!

    Ganz ganz liebe Grüße,
    Ricarda und Max von CATS & DOGS: http://www.wie-hund-und-katze.com

  7. August 22, 2017 / 9:52 am

    Vielen Dank für Deine ehrlichen Worte, Jecky! Das mit dem Handy zur Seite legen möchte ich auch gerne öfter durchziehen.
    Liebe Grüße,
    Evy

    http://www.itsevy.com

  8. August 22, 2017 / 5:26 pm

    I love this post — it really resonates with me, one who LOVES what I do (blogging/helping other businesses craft content), but it also feels such an immense pressure. To be more, to have more, to be better, thinner, take prettier photos, sacrifice YOU for a pretty feed. It’s exhausting. You’ve really hit the mark with some of your comments and your suggestions. I think getting some perspective by talking it out with friends/fellow creators, looking at what you’ve achieved, and taking some time out, are all the best ways to beat the green-eyed social media monster. Thank you for a wonderful post. Love everything you write!

    Eire | wolf-and-stag.com

  9. August 22, 2017 / 8:52 pm

    Ein Beitrag, der mir wirklich aus der Seele spricht. Scrolle ich durch meinen Instagram Feed habe ich bei all der Arbeit mit meinem neuen Job und der Masterarbeit das Gefühl, der langweiligste Mensch des Planeten zu sein – und, dass ich meiner knapp bemessenen Freizeit 100 Dinge tun müsste, statt einfach mal nur die Batterien wieder aufzuladen,
    Hin und wieder müssen wir uns wohl einfach mal wieder klarmachen, dass Social Media nicht die Realität ist und einen gesunden Abstand dazu entwickeln.
    Übrigens sind das mal wieder sehr schöne Fotos!
    Liebe Grüße nach Erlangen ♡Kristina
    TheKontemporary

  10. August 30, 2017 / 1:24 pm

    Ich liebe jeden deiner Artikel und finde es super, dass du neben tollen Fotos auch noch wirklich Inhalt zu aktuellen Themen vermittelst. Genau über die Dinge, die du besprichst, mache ich mir auch immer wieder meine Gedanken und daher ist es toll das in deiner schönen Art zu schreiben zu lesen. Wenn ich also den Druck von mir nehmen will, hilft das Lesen einer deiner Artikel und das zeigt mir, dass es auch anderen so geht ;-).
    Ansonsten sehe ich es wie im letzten Absatz beschrieben: wenn uns etwas frustriert sollten wir es anpacken und was ändern!
    In diesem Sinn
    Lg, Sabrina

  11. September 14, 2017 / 11:21 am

    Ein richtig interessanter Blogpost. Ich finde es immer beruhigend zu wissen, dass es nicht nur mir so geht mit dem Sozialen Druck 😀 Ich versuche mir auch immer vorzuhalten dass es nur normale Menschen sind und die Bilder einfach inszeniert sind – klappt auch meistens ganz gut 🙂 Außerdem finde ich es wichtig, dass man sich nicht vergleicht – das macht nur unglücklich. xxx

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